Blumen.
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rinn, daß aus gewissen Blumen z. B- der Ringel- oderGoldblume, der Orangcnlilie, indianischen Nelke, und zu-weilen auch der Sonnenblume, kleine Licykfiaimnen empor-steigen , die bald wieder verschwinden, und gleich daraufwieder erscheinen. Man hat bis jetzt diese Erscheinung nuran vrangcn oder feucrfarbigcii Blumen, in den MonatenJulius und August, bald oder gleich nach Sonnenuntergangtn der Dämmerung, bey reinem und heiterem Himmel, be-merkt; sie dauerte etwa eine halbe Stunde, und man glaubt,daß flc ihren Grund in der Elektricität naher Gewitterhabe.
Die Erfindung der Kunst, Blumen im Winter,vermittelst eines reinen und trocknen Wassersandcs, in ihrervollkommenen Schönheit zu erhalten, eignen einige demJesuiten, Joh. Baptista Ferrarius in Siena, zu,der um 1622 schrieb, andere aber dem Professor G. An-dreas Böckler in Slraßburg, der in dem Zeiträumevon 1648 bis 1679 berühmt war, und dieselbe in seinerHaus- und Feld-Schule. Nürnberg. 1678.4»lebtet. Diese Kunst, Blumen im Winter zu ziehen, wurdedurch l). Joh. Christ. Lehman», Pros. der Physik undArjncyklinst i» Leipzig, sehr verbessert. Nachdem er über4000 Thaler auf Versuche gewandt hatte, brachte er es da-rin» znr Vollkommenheit, und gab eine Anweisung unterdein Titel heraus: III. «/s
/uEk,' d. j. wahre Erlan-gung eines vollkommenen Blumengartens zuEnde Nvv. Dec. Jan. Fcbr. und Anfang, desMark. vermöge . einer nicht -allzuko st barenGlas-Cassc. Lez-pzig. 1718. 4 woplnn erzeigte, wieman im Winter entweder in einer Lreib-Casse von Glas,oder in einer gegen Morgen oder Mittag gelegenen Stube,ohne große Kosten. Blumen aller Art, die sonst nur zuverschiedenen I-ihres; ei teil blühen, zu einer Zeit, in ihrervollkommensten Gestatt, Farbe, Geruch und Dauer, durch
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