Band 
[Zweyter Theil.]
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Bombarden

suche sich eben sowohl nach Descartes, als nach New.Ions Hypothese vom Lichte erklären ließen, und daß auchder Bononische Stein sein eignes Licht haben könne, wel«ches nur von außen her belebt werde, welche Sache bis jetztnoch in Ungewißheit geblieben ist. Die beste Art, diesenStein zu calciniren, hatMarggraf gezeigt. Der Amt«mann Chr- Adolph Bald« in zu Grvsenhain in Sach.scn kam zufälligerweise auf die Erfindung, den Bononische»Stein durch die Kunst nachzumachen, indem er schon vor1674 wahrnahm, daß eine bis zur Trockenheit abgcrauchteAuflösung der Kreide in Salpetersäure, die noch nach ihmBaldui irischer Phosphor heißt, wenn sie einige Zeit amLichte gelegen hatte, im Dunkeln leuchte.

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1675. 12. Der Schwerspat!) thut, wenn man ihncalcinict, die nämliche Wirkung. Späterhin hat Marg-gras gezeigt, wie man den Bologneser Stein aus mehrerenandern Substanzen nachahmen, und ihnen die leuchtendeEigenschaft geben könne. Man sehe hiervon Jakobsonslechnol. Wörterbuch, fortges. von Rosenthal.v. S. 272.

BombcN'dm. Dieser Name wurde sonst gewissen Wurfma-fchu'.cn, nachher aber auch einigen Schießgewehren vongrobem und kleinerem Calibcr z. B. den Donnerbüchsen, gc«geben. Peter Meria führt in seinem

la'ä. l. ^7>. 8. aus des Bischofs Peter vonLconChronik König Alp hons, des Eroberers vonToledo, an, „daß in einem Seetrcffen zwischen den Tunc-tancrn und den Scvilischen Mauren, weichen AI Phonsbcystand, die Schiffe des Königs von Tunis mit gewissenGeschützen (tormeiuis) oder Büchse» (bombarüis) versehengewesen, aus denen sie feurigen Donner geschossen." Danun nach deS k-'/oz-er Ib-e/. 2.

p. 212. und lov/. 14. z>. 405. Toledo ro 85 i>n May ero-

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