Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
128
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Bombe.

I2L

Ks 5 e,'/ r/e ,'S mr/r'ta-r. 1 /^. X. o. 4. p. 267. sagt:

„inecutum elf guogue macbinLe bujnscc tuum, LiAismunäskrmllulpbe, gua yilae scneae tormeuwrii pulreri'5 plenae,cum funtzi arilli fomite urentis emittuntur." Diese BvIN-den bestanden aus zwey hohlen, metallenen Halbkugeln, diedurch eine Art Ketteln zusammengehalten, dann mit Pulvergefüllt, -und durch eine heraushängende Zündschnüre —-Etoppine — angezündet wurden. Um nun diese nichtbloß in horizontaler Richtung fortschleudern, sondern auchin beynahe senkrechter Richtung werfen zu können, erfandGigiSmund Pandulph Malatesta ein besonderesWerkzeug dazu, s. Mörser. Indessen hat man von derfernern Anwendung dieser Erfindung noch keine Spuren ent-deckt. An des ^a»n»or/o Lr>/»Aoe-cvoX. c. 5. z,. I6l. will man eine deutliche Beschreibung einerBombe aus den Zeiten Maximilians I. finden, dervon 1492 bis l;iy regierte, wie denn auch jener Schrift-steller schon von Feuerkugeln. mit Brandröhren bandelt.Herr von Baczko in seiner Beschreibung derStadt Königsberg, l. Heft. Königsberg. 1787.fuhrt an, daß eine handschriftliche Chronik erzähle, es wärenbey der Belagerung Heilsheims, m dein Pvhlnischcn Kriege,von dem Macggrafen Albrecht i. I. i;To. Kugeln ge-schossen worden, die inwendig mit Pulver angefüllt gewesenwaren. An jeder waren ferner ro kleine Kugeln beseitigtgewesen , die, wenn die große Kugel zersprang, weit um«her zerstreut worden wären, und großen Schaden gethanhätten. Aber der Schluß hieraus, daß die Bomben inPreußen erfunden worden seyn müßten, ist, wie man auSdem vorhcrg henden steht, nicht richtig. Aus einer hand-schriftlichen Nachricht M /' /l?',/s

et" 1787.) will man schließen, aß

sich die Tin-ken im Jahr 1522 bey der Belagerung von Rhs-dnS der Bomben bedient hätten j allein es waren nur hohle,kupferne, mit Mord schlagen, Pech, Schwefel und Harzangefüllte, und auswendig mit Schnuren überstricht« Ku-

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