Bombe.
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geln , woran scharfe eiserne Nagel biengin. Man kann siedaher keineswegs für Bomben, sondern vielmehr für eineArt von Brandkugeln halten; denn sie zersprangen nickt al«lezeit beym Niederfallen, und thaten alsdenn keinen Scha-de» , weil ihre Ladung dieß nicht bewirken konnte, sondernsich in diesem Falle wirkungslos verzehrte; Irre. Fe,rrü,r»LKüorsso l n »'S»'. ^kErrtt/e. 1'. 2»
x. ro;. Im lSten Jahrhundert wurden die Bomben meh«rentheils aus Er; oder Stückmetall gegossen, und nur zumTheil mit Schiekpulver, der übrige Theil aber mit Brand-zeug angefüllt. Man kannte sie nun schon längst unter demNamen der sprengenden Kugeln, und belegte blos dieBrandröhre» mit dem Namen der Bomben (Orc^o ksFchra
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D-rr,/. z. err/>. r8.); nach und nach gieng aber der Nameeines Theils auf das Ganze über, und hohl gegossene Ku-geln, mit Schtcßpulver angefüllt und mit einer Brandröhreversehen, bekamen den Namen Bomben. Es ist daherirrig, wenn sre-ach- 5 /.
iv. vorgicbt: die Bomben wären von einem Bürger i»Bcnloo erfunden, und i. I. 1588 von dem Grasen PeterErnst von Manns seid bey der Belagerung der StadtWachendonk in Geldern zuerst gebraucht worden. DirBomben waren damals schon über roo Jahre bekannt; dieErfindung jenes Bürgers in Venlvo kann also höchstens i«der Abänderung und Verbesserung irgend eines zufälligenUmstandeS bey den Bomben bestanden haben, oder sich'auch .wohl nur auf den ersten Gebrauch derselben in bettNiederlande» beziehen. Der bester unterrichtete Meter,ren sagt daher im iz-B. seiner Niedrrländ. Hist. S.6zor „GrafMannsfeld schoß auch mit viel Feuer- oderbrennenden Kugeln das Feuer in die Stadt, wo er konnte,also daß sich die Bürger mnßien in den Kellern halten. Die-se Feuerkugeln waren zu Dciiloo zugecüstcr worden, allda,als man ein Prob auf einem Tanket, das für den junge«Fürsten von Eleve gehalten ward, thun wollte, beynaheP. Han-l». d. Erf. r. Th. 2. Abth. I die