Brand,
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Luft zerfallenen Kalk, rühre diesen in heißes Wasser, undwenn es kalt iß, schütte, unter Umführen, den Wcitzenhinzu u-s-w. Herr Schneider, der den Brand imWcitzen von Jnftctcn herleitet, empfiehlt dagegen, denWei-Hcn 2 — z Lage vor der Aussaat mit Wasser, ungelösch-tem Kalk und etwas Salz zu vermengen; Oekonom.Hefte. 1799 Sept. S. 270. Herr L. Cl). von Fei-lt tzsch behauptet in seinen Oekonom. prakt. Bemer-kungen über den Ackerbau. Hos. ih'oo. S- 272.,daß d e Bi and im Gctraide aus dem Üb erflüsse des Wachstthlur-»'off's entspringe, zu dem besonders die fire undbrennbare ^ufr aehort, die sich häufig in fiunipfige» Gegen»den fi,det und welche die Manzen in ivarnien Frühlings-tagen >-- zu großer Menge einsangen. Daher empfiehlt er,den Wcktzen auf hohen und trocknen Gegenden zu bauen.Ein anderer Oekonom empfahl, den WeiHen mit rother Sei-fensieder-Salzlauge zu benetzen, und etwas an der Luftgelöschten Kalk darunter zu nehmen; Rc 1 ch«- - Anzeiger.t8oi. Nr. 27z. Andere riethcn, »in dein Brande vorzu-beugen, den Wcitzen zu dresche», ehe er sich im Bansenerhitzt, und ihn dann. nur dünn aufzuschütten, wodurch dieErhitzung verhütet wird. Herr Rieben hält dafür, daßder Schmierbrand von unreifem, kranken Saamen, odervom Sianbbrande selbst durch Ansteckung herrühre; aberder harre oder Stockbrand rührt von Insccren her, wie Herrvon Gleichen gezeigt hat; Oekonom. Hefte. 1798-Jul. S. 60. Herr Rieben hat von seinem Groß- undAelrervater folgendes Mittel gegen den Brand geerbt, wel-ches seit ioO Jahren allen Erwartungen entsprochen hat:Wenn man brandigen Wcitzen zur Aussaat nehmen muß, sobreite man ihn Lages vorher, ehe er gcsaet wird, auf einenseinen Platz aus, siebe auf jeden Dresdner Scheffel Wcitzeni Metze Asche, und löse in hinlänglich dünner Gauche, oderin reinem Wasser, damit der Weißen durchaus naß werde,eine reichliche Werke! bis ä Metze Küchcnsalz auf, nrch undnach wild derWeitzcn damit besprengt und fleißig umgeichau-
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