Brandewein.
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Möhren, Kartoffeln, Runkelrüben und vielen andern Wur-zelgewachstn, aus Korn, Buchwcitzen oder Heidekorn, ausMays oder türkischem Meitze», wie auch aus andern mehlar-tigen Saamenköriicrn durch die Destillation bereitet wird.Der Erfinder des Brandewenis, wie auch die Zeit und derOrt der Erfindung desselben, lasse» sich nicht genau bestim-men, doch ist es wahrscheinlich, daß es eine morgenläudi-sche Erfindung ist. Indien und China scheinen besondersdie Länder zu seyn, aus welchen sich der Brandewein mitder Zeit weiter verbreitet bat. Schon zu Alexandersdes Großen Zeit kannten die Jndicr den Arrack; rergl. Ar-rack. Auch sind wahrscheinlich die Weine der Indianerund Araber aus Palmen und Datteln, deren lVi". //l/?.
Vs. ir. Xill. 6 . y. X V. y. gedenkt, nichts an-ders als ein Rack gewesen. Noch jetzt bereiten die Indianerdurch Destillation einen Bcandcwci» aus dem Safte deSCocuöbaums, den sie dadurch gewinnen, daß sie eine Blu-mentraube vom Cocusbaumc abschneiden, und dann an denAst ein Gefäß hängen, in welches der Saft des Baumströpfelt; Guyon's Geschichte von Ostindien. 2tecTheil, iter Abschnitt. In den von Renaudotübersetzten arabischen Reisen nach China, bemerktAbuzeid, einer von den arabischen Reisende», schon imJahre 8 >r n. C. G- daß die Chinesec Wein auS Reis- ver-fertigen. Da nun in Cbi»a kein andrer Wein aus Reis zuhaben ist, als Rack, Arrack (für AI Rack): so ist höchst-wahrscheinlich, daß der indische Wein aus Reis zu Stra-bo's Zeiten, gleichfalls Rack gewesen ist. Bonden Jn-diern und Chinesen kam die Kunst, abgezogene, geistigeGetränke zu bereiten, zu den Saracenen und Arabern; dennvon den letzter» weiß man, daß'sie aus Wem einen Bran-dewein verfertigten, daher er auch gebrannter Wein genanntwurde. Die Araber waren es auch, die sich desselbenzuerst zur Bereitung der Arzneyen und Essenzen bedienten;Universal - Lex. >v. S- 1084- Der spanische ArztAlbucasis oder Abulcasis, aus Zahera bey Cordova,
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