Brandewein
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der auch Khalaf Cbn Abbas Abu'l Kasem, oderAlzaharavius heißt, und 1122 zu Cordova starb, be-schreibt eine Destillir-Gerathschaft, welche derjenigen, dieman gewöhnlich noch beym Brennen des 'Brandeweinsbraucht, sehr nahekommt, nur daß er gläserne, oder gla-sirte irdene Helme dabey gebrauchte; s.
B. >>. p- 246. b. 247. Auch erwähnt er schon(Eben das. » 247. a.) Her neuerlich wieder cmpfohlncnEinrichtung, mehrere Helme auf eine Blase zu setzen, undgedenkt zuerst ganz bestimmt (Ebendas- p. 244. b,) derDestillation des Weins mit den Worten: 8ecun-elum lianc äiloiplinam yoteil tleliillsri vinum, gui vultipsum äestillalum. Doch vermuthen einige, daß die Wortebey Rhazes />'. /II. 0. 7.
/s/. I)vo. /o/. H. ,,Vins tallä ex 2uc-
caro, niells et ri;v", das Alter des Brandeweins unterden Arabern noch weiter hinaussetzen, wenn unter diesenWorten nicht bloß gcgohrne Getränke aus Zucker, Honigund Reis zu verstehen sind. Durch die Aerzte der Araberkam endlich die Kenntniß des Brandeweins auch zu deneuropäischen Chemikern, unter welchen ArnoldBachuo-uc oder Arnolduö Dillanovanus, nach einigenaus Como im Maylandischen (Me u se l's Leitfaden zurGesch. der Gelehrsamkeit, S. 82;.), nach andernaus Villa nova in Katalonien gebürtig, der zu Ende des. izten Jahrhunderts zu Barcellona lehrte, auch denRay-mund Lullius unterrichtete und rzl2 starb, der ältesteist, der in seinen Schriften des Brandeweins gedenkt. Daer des Arabischen kundig war, konnte er die Bereitung diesesGetränks theils aus den Schriften der Araber, theils aufseinen Reisen durch Spanien, aus dem Umgang mit Ara-bern, kennen lernen. Er destillirte in glasirtcn irdenenKolben mit einem Glashelm, und bereitete schon Rosma-ringeist, dcr.in der Folge unter dem Namen des ungarischenWassers berühmt wurde; Gmelin's Geschichte derChemie I. S. 88. 89. Dom Brandewein sagt er:
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