Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
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Branbeweln.

Krankheiten, brauchte» Abhandl. der kön. Gchwed.Akad. der schönen Wiss. Historie und Alter-thümer. lV. Theil. 1797. Stockholm, bey Holm.bcrg. Die deutschen Bergleute gewöhnten sich an diesesGetränke, es gieng stark ab, und nun fiengen auch die Vc-nctiancr einen Handel, besonders nach der Türkey, banntan; Vcckmann's Anleit. zur Technologie. 1796.S. 192. Indessen wurde »och um das Jahr izg; die Be»rcitung des Brandcweins von den Chemikern mit unter die-Gchemmisse der Chemie gerechnet. Die älteste Verordnungwegen des Brandcweins, aus der sich ergicbt, daß gebrann-ter Wein i. I. izüo auch außer den Apotheken im Gebrauchgewesen, findet man in einer Sammlung Frankfurter Ge-setze ; s. Se»ckenberg Te/err. B- l. S- 44. I»Den Schriften, die man dem BasiliuS Valentin zu-schreibt, der wahrscheinlich zu Ende des i;ten Jahrhundertslebte, wird bereits gelehrt, aus Bier und Hefen Brande»wein zu bereiten; Triumphwagen

«r'r, herausgegeben von Johann Thölden.Nürnberg. 1676. S. ZZ. ZL. Auch giebt er dir kräftig«sten Mittel an, wie der Brandewein gereinigt, und wieseine Reinigkeit geprüft werden könne. In der zweistenHälfte des r^ten Jahrhunderts wurde der Gebrauch desGrantxwciiis, als eines Volksgetca.'ks, viel gemeiner, wiedenn auch in dieser Periode bereits die erste deutsche Schriftüber den Brandewein unter folgendem Titel erschien : Ber-zeich niß der ausgebrannten Was, er, von Mi-chael Schrick, Doctor der Arzncygelahrheit,Augsburg, bey Anton Sorg. 148z. fol. Auchwurde 149z ein deutsches Gedicht, über den Nutzen undSchaden des Braudcweiiis, bey Marx Ayrcr undHanns Pecnccker zu Bambcrg unter dem Titel:«Wem der gcprant Weis nutz sey oder schad,uu wie er gerecht oder fälschlich gemacht sey"gedruckt, welches, wie einige vermuthen, noch weit älterseyn soll, als das Jchr des Drucks ausweiset. Aus die-sem