Brandeweln.
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sein Gedicht erhellet ebenfalls, daß einige damals schon denBrandewein aus Bierhefen machten. Der schlechte Weisder Movrnrscr reichte nicht mehr zu, um so viel Brande-wein zu verfertigen, als man brauchte- auch lernte manden schleckten Wein haltbar machen, und der wenige Wein-geist, den man aus Weinhefen verfertigte, war kaum fütdie Aerzte hinlänglich, daher man auf den Gedanken kam,aus mchlichtrn Körnern ein wcinartigcs Produkt zu erzeugenund so entstand der Kornbraiideweiii, dessen Bereitungschon im l5tcii Jahrhundert aufgekommen zu seyn scheint.Im röten Jahrhundert wurde der Brandewcin in Italienallenthalben unter dem Namen Hgur viris oder agua vi'taLverlaust, und selbst in deutschen Apotheken i. I. 1574 be-reits ein Unterschied zwischen Aquavit oder lp>Htu5 vini rec-titieurus timplex, und zwischen gebranntem Wein oder lpiri-tus vini vultzv aqmr glilenz gemacht. In Spanien war umdiese Zeit das Trinken des Brandeweins unter dem gemeinenManne schon scbr gewöhnlich. Zu Stockholm ward schonim Jahr 1460 Pulver verfertigt, wozu man damals immerBrandewcin gebrauchte, daher man vermuthet, daß erdamals schon in Schweden bekannt war. Im Jahr 1498war das Brandeweinbrennen ein Monopvlium in Stock-holm. Doch war die Kunst, den Brandcwein zu bereiten-damals in Schweden noch nicht allgemein, bis Gustavs,(f 1560) gegen das Ende seiner Regierung anfieng, seinLUnterthanen vor dem Gebrauche starker Getränke zu war»ncn; Abhandl. der kön. Schweb. Akad. derschönenWiss. Historie und Alterthümer. Stock-holm. 1797. IV. Theil. Anfangs brauchte man auch irrSchweden dieses Getränke nur als Gegengift gegen die Pest,«der unter Erich XIV. wurde es gemeiner, und JohannII. ließ schon zweyericy dergleichen geistige Wasser bereiten.In Deutschland erschienen tM i6tcn Jahrhundert mehreredc» Brandcwein betreffende Verordnungen und Verbote.So machte Landgraf Wilhelm II. in den ersten Jahren destüten Jahrhunderts eine Derordnug- deswegen bekannt,B.H«ntzh>d Erst r.Wth. ' K und