Band 
[Zweyter Theil.]
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Vrandeweiti.

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In 24 Stunden 5 bis 6 mal zu leeren, welches ihnen auchgelang. Die Auflage wurde erhöhet, und in weniger als- Jahren hatten sie ihre Brennereycn so vervollkommnet,daß sie die Blase in 24 Stunden 20 mal leerten. DieAuflage wurde wieder erhöhet und im Jahre 1797 fandendie Schottländer das Geheimniß, dir Blase 72 mal in 24Stunden abzuziehen. Nun wurden auf eine Blase, die im,Jahr 1786 anderthalb Pfund Sterling Abgaben bezahlte,<ine Abgabe von 54 Pfund Sterling gelegt. Dieß ermun-terte den Kun'stfleiß der Gchottländer noch mehr, und siebrachten es seit der Zeit so weit, daß sie fetzt in 24 Stun-den eine Blase 480 mal, oder in einer Stunde 20 mal ab-ziehen, mithin wird jede Destillation einer Ladung in zMinuten beendiget. Ihr Hauptvorthcil besteht darin»,daß sie den Boden der Blase sehr vergrößern, und der Blase "nur eine geringe Tiefe geben, daher sie unter der Blase einegrößere Menge von Brennzeug anbringen können, wodurchdas Aufwallen sehr beschleunigt wird. Weil die in derBlase enthaltene Flüssigkeit sich jetzt auf einer größeren Flä-che befindet, so muß die Verdampfung oder das Destillire»auf eine weit geschwindere Art bewirkt werden. Der zweyteVortheil der Schottländer ist dieser, daß sie dem obernTheile der Blase ro runde Oeffnuugcn geben, die vom Bla-senkopfe bedeckt werden; Magazin aller neuen Er-findungen, l. Bd. Nr. 4. S- 17; folg. In Englandwill manntest Brenngeräthschaft noch dadurch verbessern,daß man das Räderwerk mittelst einer Dampfmaschine inBewegung setzen will, die zugleich Mühlen zum Mahlendes Malzes, .Wasserpumpen u. dgl. treiben soll. DerSchwedische Bergrath I. E- Norrberg verbesserte schonum 1779 die Brandeweinbrenner - Gerüche in Schweden,und seine Verbesserungen wurden in den Abhandlungen-er kSn. Schweb. Nkad. der Wiss. im letzte»Quartale des Jahres 1799 beschrieben. Neuerlich ha-ben die hölzernen Brandeweinblasen oder die Siede-undDestilliranstaltrn in hölzernen Gefäßen wieder Aufmerksam«

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