Brandewein
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keit erregt, wo man sich, stakt der kupfernen Blase, einesFasses von starken Dohlen mit eisernen Reifen bedient, wo-rinne sichern kleiner kupferner Ofen befindet, den die Mai-sche von allen Seiten umgicbt, und über welchem, in demaus Dohlen bestehenden Faßdeckcl, der Helm angebrachtwird. Außerdem, daß diese Gerathschafc ungleich wohlfei-ler und holzsparendcr ist, wird auch der Brandewcin vielschmackhafter und bekommt nie einen Fusekgeschmack, weiler hier nie anbrennen kann. Auch in Apotheken in Brau-häusern und bey Destillationen, besonders bey Oeldestilla»tioncn, soll diese Brennanstalt mit Vortheil zu brauchen seyn.Man hat diese Destilliranstalt in hölzernen Gefäßen für dieErfindung eines Russen halten wollen, weil sich die Bauernin Esthland ihrer bedienen, die aus Liebe zum Brandewcinsich dieses Getränke auf die einfachste, aber freylich höchstunvollkommene Weise, und heimlich zu verschaffe» suchten,da in Rußland es nur dem Edelmann erlaubt ist, Drandc-wcin zu brennen; allein die hölzernen Geoäthe zum Dran«dcweinbrenncn sind ursprünglich eine deutsche Erfindung.Schon Glaubcr hat im Jahr iL^o eine solche Vorrich-tung beschrieben, und ein gewisser Mechanikus Gaaskündigte im Jahre 1766 auch eine solche Vorrichtung an,die aber wahrscheinlich von der Glaub krischen nicht ver-schieden ist. Im Jahr 1792 machte uns Herr CommisiwnS-rakh Riem in seiner Auserlesenen Sammlungökonomischer Schriften. Dresdeu. 1790. 2rc«Heft. 2te Ab theil, wieder mit dieser Siedeanstalt be-kannt, welche in Dänncmark, durch den Bauer Ebbesen,zuerst im Großen und mit vielem Vortheil ausgeführt wur-Vc, indem er dabey wenigstens^ der Brennmaterialien er-sparte, ohne daß der Proceß selbst dadurch verzögert wurde;s. die Behandlung der 'Fcu erwärme u. s. w.von Carl August Ncuman n. Alton«, i zor. Zwey-tes Stück. Herr Pros. Göt kling lieferte in feinemTaschenbuchefürScheideklinstleraufdaSJabc1798 noch früher eine Beschreibung davon, wie sie ihm
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