Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
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BranLeweln.

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übertreffbare Geräthschaft bey solchen Destillationen sey,die bey einer mindern Hitze, als die des Siedpunkts ist,angestellt zu werden pflegen. Der französische Helm mitdein Mohrenkopfe hat feine Erfindung wohl dem Umständezu verdanke», daß man bey Destillation der feinen Liqueurein Frankreich, wo man sich eines schwachen Hitzgradcs undselbst des Wasserbades bediente, d«e Wirkung des gewöhn-lichen Helms gar zu schwach fand, und daher auf die Er-findung dieses Helms dachte und ihn auch zu Stande brach-te. Herr Neuenhabnhat sich dadurch ein Verdienst umdie Brandeweinbrennerey erworben, daß er ein weites Ab-zugsrohr eiiipfiehlt, wodurch Feit und Brandewein gewon-nen wird; hierdurch ist der Helm wesentlich verbessert wor-den. Herr Gadolin gicng noch weiter, und erwiest,daß der Durchmesser der Abzugsrohre am Helmedem Durchmesser des Blascnhalses gleich seyn müsse.Um der Abzugsrohre mehr Oberfläche zu geben, hak manauch gerathen, statt einer Abzugsröhrc, deren drey anzu-bringen, so daß die eine gerade da, wo gegenwärtig, dieandern aber zur Seite angebracht werden; Annalen decGewerb künde, von M. Ioh. Christ. Hoffmann.b. BS. 8- Heft. S- Z77- Herr Neuenhahn brachtemit seiner Brandcwcinbreiiiierey eine Rauch-Malz-Darrein Verbindung, so daß das Feuer von zwey großen Blasen,in denen man täglich 24 Scheffel Getraldc brennet, auchloch täglich 10 Nordhäuser Scheffel Malz darret, welcheLiurichrung t. I. 1794 bekannt wurde. — Herr I)r.kimbke in Travcnsalze beschleunigte die Abdampfung einershr armen (Zoole dadurch, daß er dieselbe zuvor durch eineti der zweyten Etage befindliche Wärmepfanne, vermittelstzveyer aus der im untern Stock stehenden Sicdcpfaiiue,Nid durch u?ch vier aus zwey dabey befindlichen Krystallirsilwnspfaniie», also durch sechs in die oben stehende Wär-«epfanne geleiteten Rauchrohren, bis zum Siedepunktewwarmtc, wodurch natürlich die folgende Arbeit der Sic->epsaulie sehr beschleunigt uffd Brennmaterial erspart werden

L 4 mußte.