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BrandewM.
Mußte. Die nämliche Einrichtung läßt sich, nach dem Ur«theile des Herrn vr. Simbke und Herrn Neuenhahnauch beym Brandeweinbrennen mit Vortheil anwenden.Man stellt im zweyten Stock des Brcnnlaboratoriums einenhölzernen Bottich von der Größe der Brandeweinblafc, leitedurch kupferne Röhren den heißen Rauch des Blascnfeuersin diesen Bottich, lasse die Röhren im Bottich mehrereWendungen machen, und leite den Rauch in den Schorn-stein oder zu andcrm nützlichen Endzwecke ab. Wenn nundieser Bottich mit Maische, die eben gebrannt werden muß,und die man mittelst einer Pumpe in die Höhe pumpt, gofüllt ist, so wird selbige während der Destillation der unterstehenden Blase, durch die hineingclcitcten Rauchrödrcn s»stark erwärmt werden, daß alsdann, wenn diese Maischedurch einen Hahn in die Blase abgelassen ist, selbige garzgewiß in wenigen Minuten sieden muß. Dergleichen voi-ausgehende Erwärmung der Flüssigkeit, ehe sie in das Si'-degefäß gebracht wird, hat bereits der Professor Lampa-dius bey Abdampfung kalischcr Laugen angewandt, mi>die Erwärmung sowohl, als die Abdampfung in hölzern.»Gefäßen bewerkstelligt; Lampadius Sammlungpraktisch-chemischer Abhandlungen, driNn:Band. Eine ähnliche Anstalt zur Erwärmung der kai»fchcn Lauge errichtete der Graf von Deym in Bohnenbey seiner Bleicherei). Eine fast ähnliche Anstalt ließ )ccConfcrcnzmiiiister, Graf von Ei»s>edel, auf seiwmGute Ehrcnberg in Sachse» errichten. Es befindet 'ichdaselbst eine musterhafte'Brcnnercy in Holländischem tzc-schmacke. Ueber den drey im Triangel stehenden Blasen,die nur einen Schornstein haben, befindet sich oben in die-sem Schornstein ein großer eiserner Kessel, in welchem daShinaufgepumpte Wasser, durch den Rauch dreyer Sein-kohlen- und Torffcuer von den untern Blasen, crwä'int,und mit weniger Feuerung auf dem unter dem Kessel bnnd-llche» Hecrdc vollends zum Sieden gebracht , und von dadurch Hähne zum Einmatsche» in die Bottiche geleitet wiid;
Reichs-