Band 
[Zweyter Theil.]
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Brenngsas.

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girenden Sonncnstralen noch weit mehr zniammengelenkt,und in einen viel enger» Raum vereinigt werden. Tschirn»Hausen beschreibt diese Einrichtung in den ^,/e!,//?//>»/ 1691. p. 520. In den sogenannten OrphischenLitern, die, wenn sie gleich nicht von, Orpheus selbstherrühren, doch gewiß älter sind, als Pindac, der sechsJahrhunderte vor Christi gcburl lebte, befindet sich schoneine Beschreibung der Erfindung, durch Brechung derStra-lcn in einem convexcn durchsichtigen Körper, Feuer anzu-zünden. Diese Beschreibung ist so klar, daß sie nicht denmindesten Zweifel übrig läßt. Das Werkzeug, welchesgenannt wird, ist dcx Bcrgkrystall, die Gönne scheint aufihn, er liegt über Kienholz, er wirft einen sichtbaren Straldarauf, auf welchen erst Rauch, dann ein kleines Flämm-chcn erfolgt. Dabey wundert sich der Dichter, daß derKrystall, der die Stelle unsres Brennglascs vertrat, kaltbleibe, da er doch die Ursache des Feuers sey. Ein Be-weis, daß man zu der Zeit, wo dieses Gedicht gemachtwurde, die Ursache dieser Entzündung noch nicht zu erklärenwußte. Diese Bergkrystalle waren aber nicht mit einer er-habenen Fläche, wie unsere Brcimgläscr, sondern in Figureiner Kugel geschliffen, deren Brennpunkt nahe bey ihrenRuhcpunkt fallt. In England gräbt man häufig solcherunde Metallkugcln aus ; Gotbaischer Hofkalender.1797« S- l4- Oc la Htre bewiest in der7 e/e-i LUercn. 1708- p, !Z7- VUs girierStelle des Aristopbanes ^<7. lk.

§0^. i.), dgß der Gebrauch der Brenngläser schon zp desAristophanes Feit in Athen bekannt gewesen sey.Gkrcpsiades sagt daselbst, daß er, um sich yvn seinenSchulden zu befrcyen, den schönen durchsichtigen Stein,mit dem man Feuer anzünden könne, nehmen, und damita» der Sonne die Rechnungey ausschmelzcn wolle, die manihm zur Bezahlung vorlege. Sok rares belehrt ihn, essey kein Stein, sondern Glas. Man siebt, daß hier voneiner Schuft auf Wachstafeln die Rede ist, die durch ein

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