Brennofen. Brennpunkt. r§g
und Brennen nützlich angewandt werden kann, und fast eineeben so gute Feuerung giebt, als Holz. Um damit gleicheHitze zu unterhalten und den unangenehmen Geruch dasteyzu vermelden, hat man eine ähnliche Einrichtung der Feuer-stätte vorgeschlagen, als der Engländer, 0 Wall in Bir-mingham, im 4tc» Bande des 0/ auck
»n/hc/k„--e, beym Steinkohlenbrcnnen angegeben hat, wo-durch man es zu einer so starken Hitze bringe» kann, daßdas Eisen sich schmiede» laßt. Der Alannschiefcr kann auchzum Kalkbrennen und Zlegclbrcnnen genutzt werden, wiedenn auch in obiger Abhandlung der Riß eines dazu einge-richteten Ziegclosens beygefügt ist. Es ist nur ein unbedeu-tender Unterschied zwischen Holz und Schiefer in Ansehungder Feuerung, wenn solche nur zweckmäßig ciiigcNchtckwird.Schiefer brennt, wenn gleich ganz frisch, eben so stark alsHolz, und halt länger Hitze, und der Geruch des Rauchsverliert sich in dem angelegte» langen conischen Rauchfange.
Brennofen der Töpfer wurde vom Töpfermeister Nie seine, Nilin Leipzig zweckmäßiger eingerichtet, welcher in der Mich»-elismcsse 1799 der Leipziger ökonomischen Societät seineVersuche und Bemerkungen über eine verbesserte Bauart dceBrennöfen der Töpfer, wobey weniger Holz gebraucht unddoch inehcereS Geschirr gebrannt werden soll, überrcichte-Gelnciliiiützige Stadt. und Landzcikuiig. 1820.gttcs Stück.
Brennpunkt ist der Art, in welchen die Brennsplegtl undBcennglaser die auf sie fallenden Sonncnstralcn vereinigen.Hier sind nur solche Stralcn zu verstehen, welche aus ei-nem Punkte, z. B. dem Mittelpunkte der Sonnenschci-be, ausgeflossen sind^ Selbst die vollkommensten Brenntgläser, bey welchen gar keine Abweichung statt fände, wür-den nur solche Slkalen, die aus einem Punkte ausgegangenwären, wieder in einen Punkt vereinigen; die aus den ne-benliegenden Punkten der Sonne ausgegangenen müsse» sichwieder in nebenliegenden Punkten vereinigen, und so entstehtB-HaM d.Erf.r.Th.a.Ahlh, R att