Band 
[Zweyter Theil.]
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2o, Brennspiegel.

<en, und diejenigen Schriftsteller, welche diese Entzündungerzählen, nicht die römischen Schiffe vor Syrakus, son-dern nur feindliche Schiffe nennen. Allein im Jahr 514hat, nach Zonaras Bericht 1'. I. p. 424) der

griechische Malhematiker Proklus die Schiffe des Lita-lianus, der als Feind des Anastasius vor Constanti«nopel gekommen war, durch Brennspiegel von den Mauernaus verbrannt. Diese Nachricht nebst den allgemeinen Ausrdrücken Galens (81« und Lucans (1-4

verführten den Anthemius und andere, zu glau-ben und zu erzählen, daß Archiinedes, ein weit größe-rer Mathematiker und Mechaniker als Proklus, die Schiftfe schon früher auf gleiche Weise verbrannt habe. SpätereGrammatiker schrieben dieses dem Anthemius nach, sowie sich Tjetzeö wirklich auf ihn als Gewährsmann be-ruft. So ward nachher diese Sage als historische Wahr-heit verbreitet- Rpchon glaubt, Acchimed habe sich zuinAnzünden der Flotte eines Corps Soldaten bedient, dieman mit Spiegeln in einen Kreis stellte und abrichtete, dieeinfallenden Sonnensicalen in einem Punkte zu vereinigen.Französische Miscellen, 6, Band 2. StückS- 8Ü.

Daß Roger Baron, ein Franziskaner Mönch ii,England, der 1214 geboren wurde und 1292 oder 1294 starb,hie Brennspiegel gekannt habe, erhellet daraus, weit er sichin seiner bemühete, die Aufgabe des

AcaderS Alhazen über die Vercinigungspunkte der Stra-len für Kugelspiegcl auszulösen; Mcusels Leitfadenzur Geschichte der Gelehrs. 2. Abtheil. S- 7ZZ.Im i7ten Jahrhundert haben sich folgende praktische Opti-ker durch Verfertigung großer spbärischer Brennspiegel her-vorgethan: Johann Anron Maginus, Professor derMathematik zu Bologna, geb. 1555, geft. 1617, welcherSpiegel verfertigte, die zum Theil z -§ pariser Fuß Brenn-weite hatten; Manfred Septala, Canvnicus zuMay.

land,