Band 
[Zweyter Theil.]
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213
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Brkefobkate. Brille. 21 z

Gchritt; Rabener's Briefe sind natürlicher, aber nichtvollendet. Gute Briefe lieferten »och Abbt, Mendels-sohn, Lefslng, Gkeim, Iacobl, Joh. Winckel-mann (geb. 1718, -j- 1768), Sturz u. a. Bey denEngländern zeichneten sich Pope, Swift und Gray imBriefstil aus.

Briefoblate s. Oblate, Siegel.

Briefsteller , der älteste Briefsteller oder das älteste Formu-lacbuch von Briefen ist das, welches AntonSorg zwi-schen 1475 und 1498 in Augsburg drucke» ließ. Kunst-Gewerb-und Handwerksgeschichte der Reichs«stadt Augsburg. »779. S. Z 4 .

BrillaM s. Diamant.

Brille besteht autz zwey erhaben geschliffenen, durch eine Ein-fassung mit einander verbundenen Glasern, deren sich dieWeitsichtigen bedienen, um nahe Gegenstände deutlich zuse-hen- Herr Howach Beckmann äußert die Vermuthung,daß das Wort Brille rbahrscheinlich von Barill, wie die Al-ten sagten, und dieses von Ucryllus herkäme, weil manvielleicht die ersten Augengläser aus grünem, dem Beryllähnlichem Glase gemacht habe; Allgem. !ik. Zei-tung. Jena. 1799. Nr. 172. Nach einigen bekamendie Brill n ihre Gestalt von den runden Oeffnungen fürdie Al gen an den Helmen, welche Oeffnungen man zu-weilen mit Glas bedeckte, um den Staub abzuhalten;daher bediente sich Dante in feinem Gedicht von derHölle des Ausdrucks: Villere lli OriürUo. Anfangsbefestigte man die Brillen an der Mütze, indem man sieweit über die Stirn bis an die Augenbraunen herab-zog; nachher befestigte man sie durch «inen Hacken,der sie an der Nase zusammenhielt, welches um l 44 <^ai/gekommen zu styn scheint; Krünltz Oekonow- Cn»cyclopädie. Lh. Vi. S. 728.

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