Brille.
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Salvino degli Armati, der 1^17 starb, worinn der-selbe Inventore lle^Ii occbisü genannt wird. Leopold dclMigliore in seinem vorn Jabr 1684
bat von dieser Grabschrifl Nachricht gegeben; Polk-manii's Nachrichten von Italien. B. i- S- 54 ».Docker Fca,1 ziscus Redi führt beym SP 0 n
enneu/tt DsA. 10 ) aus einer Chronik in
der Bibliothek der Predigermönchc von St. Catharina znPjsa folgende Stelle an: Tracer Alexander cls 8pina oculs-
ris ab aliguo tacta, et commumcare nolente, ipstr
kecit et communicsvit corcle biisri et rolente. Es ergiebtsich hieraus, daß der Dominikanermönch Alexan der deGpina ein Paar Brillen, die noch nicht längst erfundenworden waren, bey jemanden sahe, der ihm aber die Kunst,solche zu verfertige», nicht mittheilen wollte, welches dieFolge hatte, daß Alexander de Spin« der Sache wei-ter nachdachte, vnh die Kunst, Brillengläser zu schleifen,aufs neue erfand. Die obige Chronik meldet, daß Ale-xander de Spin« iziz starb. Man sehe auch: Be-schreibung einer Berlinischen Medaillen-Sammlung von I. C. W. Moehsen. 177z. S.Z22; und Allgem. Hist. Lex. ll. S. 47 Z, untcrAle-xanderde Spins. Ferner gedenkt das Wörterbuchder Akademie delka Crnsca beym Worte Oocbiale, daß derBruder I 0 rdan de Rivalt 0 in Pisa, i» einer izos ver-anstalteten Sammlung von Predigten anführe, es sey nochnickt zwanzig Jahre, daß man die vortreffliche Erfindungder Brillen gemacht habe; Smith a. a. O. S. Z?6 folg.Nimmt man 20 Jahre an, und zieht diese von rzy> ab, soläme das Jahr 1285 als der Zeitpunkt heraus, wo man dirBrillen erfand. Alle diese Zeugnisse und noch mehrere stim-men in Absicht auf Zeit und Ort sowohl überein, daß mankaum daran zweifeln kann, diese nützliche Erfindung sey >Mletzten Drittel des igteil Jahrhunderts aus Italien gekom-men. In Deutschland müssen die Brillen bald bekannt ge-worben seyn, denn Mißiier, ein alter deutscher Wune.
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