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«/„ 5cr'E-5. 1708. bl. p. 86 ) an, das Getraide wie einGemäße zu kockci,, und etwa so, wie bey uns den Reis,zuzubereiten; man machte auch einen Brey daraus, wel-cher noch in spätern Feiten die Ltcblingskost der Römer war,daher man ihnen auch den Namen der Breyeffergab. Wennman die Kunst, aus dem Getraide Mehl zu bereiten, er-funden habe, ist ungewiß, doch war es auch schon frühzei-tig bekannt. Das Verfahren dabey war aber, so lang«man ncch keine Ha,idmüblcn hatte, mühsam. Sowohl dieGriechen, als auch die Römer, quetschten oder zerriebenanfangs das Getraide zwischen großen Steinen, um es ei-«i iermaaßen zu enthüls», ^>§-7. I. e>. 18r.;
späteihm stampften ste cS in Mörsern, 0^>. 42z.
und ?/t». e. lv und2Z., wo Pliiiins diese Opera-
tionen umständlich beschreibt. Erst, nachdem man die Sie-be erfunden hatte, die man aus zarten Zweigen machte,»der, wie in Acqypten, aus den Fäden der Papyrstaudeund den zartesten B>"se», erfand man auch die Art, einbesseres Mehl zu bereiten. Schon bey Abraham istvom feinsten Mehl oder vom Weitzenmehl die Rede, wehches man auch Semmelmehl nannte, r Mos. >8, 6; eswar gewöhnlich die Kost der Reichen, da hingegen die Ar-men sich mit Gersten,nchl begnügten. Man verstand auchdamals schon, auS dem Mehl einen Teig zu bereiten, den-selben zu kneten und Kuchen daraus zu backen, welche dieälteste Art des Brods waren, und zugleich statt des Tisch-tuchs und der Teller diente»; I//. r,. 255.
e/ 5"//, l,. 129.^7. Dergleichen Kuchen findetman noch jetzt bey den Karavancn in Asien. Zu JosephsFeit gab es schon Becker in Acgypren, r Mos. 40, l.;anfangs bück man auf einem heißen Greine, über welchender Kuchen ausgebreitet und dann mit Asche und glühendenKohlen überschüttet wurde; in der Folge erfand der Aegyp-tiec Annus die Backöfen, welche einige schon in die ZeitenAbrahams, i Mos. i;, 17.; andere aber in die Zeitendes MoftS setzen, 2 Mvs. 8, Z> In Aegypten war das
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