Brodbacken ein Geschäfte der Weiber, z Mof. 26, 26^ ^
Um die Zeit des Auözugs der Israelitin aus Aegypken wird lbereits der Backtröge, 2 Mos. 8/3-, der Handmühien,
L Mos. ir, 5-, und des gesäuerten Brodes 2 Mos. >2,
«5 — 20. Z4 — ;y. gedacht. Die Römer schreiben die !Erfindung, das Getraide zu mahlen, dem Pilumnus, jeinem Könige der Rutuler, zu ; aber die Kunst, aus dem 1Mchle Brod zu backen, erfand einer ihrer Leibeigenen, wel-cher, nebst seiner Freyheit, große Belohnungen dafür er-hielt; Versuch einer Kulturgeschichte von denältesten bis zu den neuesten Zeiten. Franks,und Leipzig. 1798- S- 4 und 5. Die Römer fiengenerst 400 Jahre vor Er G- an, aus Meh! einen Teig zu be-reiten und eine Art von Kuchen daraus zu backen, welchessie wahrscheinlich von den Griechen gelernt hatten. I» derFolge lernten sie auch Brod aus Roggen backen, L 7 ü/E-//n>ir. Um das Jahr 580 nach RvmS Erbauung trifftman die ersten öffentliche» Becker in Rom an, 2 ^ 7 ».il; diese vermehrten sich aber bald so, daß man deren zuAugusts Zeit über ;oo zählte. In Gallien waren dieHandmühien zu Cäsars Zeit sowohl in den Städten, alsauf dem Lande gemein. Die erste Beckervrdnunz inDeutschland erhielten die Becker im Jahr »599 durch denChurfürsten Friedrich, Pfakzgrafcn am Rhein; Uni-vers. L ex. m. S. 873. — Die Wurzeln, welche in denältesten Zeiten roh gegessen wurde», waren auch eins derersten Surrogate des Gctraides, das man zu Brod benutz-te. Schon zu Cä sars Zeit wußte man aus einer Wur-zel, Namens Chara, die man in Milch weichte, eine Artvon Brod zu backen; A,/. er-
vr'/r. LrS III. 48. Auf Madagafcar mache man einBrod auS den Wurzeln der Pflanze Kucca. Die Wurzelnwerden erst zerstoßen und zerrieben, dann in Säcke vonPalmblättern gethan und ausgepreßt. Was in den, Sackebleibt, wird in einer Pfanne oder Tiegel über einem deinenFeuer geröstet und fleißig umgewandt, damit es dicke wer«
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