Brücke.
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haben: er sollte bey einem schoktländischen Lord eine Drückezwischen zwey Bergen,' mit einem Bogen von beträchtlicherWeite, bauen; aber nach Lüftung der Gchaal-Bogen stürz-te die Brücke zusammen, und 6002 Pfund Sterling warenvergeblich angewandt. Der Lord gab sein Projekt nicht auf,die Brücke wurde zum zwcykcnmal hergestellt, und stürztewieder zusammen. Meister Edward ließ nicht nach, denLord zum dritten Bau zu überreden, und versicherte aufsheiligste, daß der Bau nun gerathen solle. Angst und Ver-legenheit brachte den Ed ward auf die Idee, die Widccla-gen mit Cylittdervffnungeii zu versehen, und null stand dieBrücke fest. Indessen ist Cdward nicht der erste Erfinderdieser Methode, denn der Herr Baumeister, Joh. Fr.Steiner, in Weimar, hat im Reichs- Anzeiger.1798- Nr. 81. bekannt gemacht, daß der Weimai/schc Bau-Meister, Wilhelm Richtet, den gerechtesten Anspruchauf diese Erfindung hat, indem er 10z Jahre vorEdward,nämlich im Jahr eine steinerne Brücke über den Jlm-Fluß, vom Fürstl. Schlosse nach dem so genannten Sterilund jetzigen Park, aufführen ließ, welche aus drey Bogen,jeder von 47 Fuß 9 Zoll Weile, und 22 Fuß 6 Zoll Höheüber dem Wasserstande tm Lichten, besteht, und mit ebenso viel vvaicn Cylinderöffnungcn, jede iü Fuß hoch, 7 Fuß10 Zoll weit, versehen ist, die nicht allein der Brückeein schönes Ansehe», sondern auch eine besondere Star.ke geben.
In China wurde der Brückenbau unter dem H 0 a » g -t i erfunden; Goguet vom Ursprünge der Gesetze.Uk. S. 274. Turner fand in Butan eine sehr einfacheArt von Brücke, die dazu diente, einzelne Reisende von ei-nem Berge zum andern zu schaffen, den sie sonst erst nach«incm Umwege von etlichen Tagen erreicht haben würden. 'Sie bestand aus zwey lange» zusammengedrehten Schlwgr-xfiaii ea, die parallel »eben einander hinliefen, von einemBerge >!» andern reichte», dort befestigt waren, und zwi-schen