Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
240
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Nruckk.

scheu denen ein Reif log. Der Reisende, welcher nun hin-über will, setzt sich in diesen Reif, faßt jeden Tau mit ei-ner Hand, und schiebt sich so mit beyden Handen über denungeheuern Abgrund hinüber; Samuel Turners Ge-sandtschaftSreisc an den Hof dcö Tcschoo La-ma durch Bootan und einen Theil von Thi-bet. Hamburg, bey Hoffmann. rßoi. Zn betLandschaft Junan in Chuia trifft nian eine Brücke an, wel-che auS 20 eisernen, vier und zwanzig Fuß langen Kettenbesteht, die mau statt der Ballen von einem Berge zu ei-nem andern über ein außerordentlich tiefes Thal hinwegge»zogen hat; Carl Christian Schramms Histori-sche Beschreibung der Brücken. Dieß ist die äl-teste Spur von einer eisernen Brücke. In Europa hatteEngland zuerst eiserne Brücken, die aber weit vollkomme-ner, alö jene, sind, und nur einen Bogen haben. DieFranzosen haben mit Recht auf die Ehre Anspruch, die kühn-sten steinernen Brücken gebaut zu haben, die jemals durchMenschenhände gemacht worden'sind; aber man sieht nochimmer in diesen schönen Denkmälern Uebcrrcste von Furcht-samkeit, weil sie verschiedene Bögen nöthig hatten, umübecFlüße zu dringen. Vielleicht haben die hölzernen Brückender Schweizer den ersten Begriff gegeben , sehr große FlüßLmit einem Stück zu überbauen, welche Idee die Engländermit ihren eisernen Brücke» realisict habe». Seitdem diesedie Entdeckung gemacht hatten, das Eisen mit geschwefeltenSteinkohlen zu verarbeiten, gericthen sie auch auf den Ge-danken , daS Eisen zur Erbauung der Brücke» zu benutzen.Die erste in England verfertigte Brücke von gegossenem Ei-sen «st die, welche 1779 zn Coalbrookdale über die Scverneerrichtet wurde. Sie besteht aus einem einzigen Bogen von106 Fuß im Radius, oder' der Hälfte der untern Weite und4; Fuß in der Höhe, aus 5 ausgeschweiften Stücken inin zwey Theilen, und ist in der Mitte des Bogens durch ei-ne gegossene Platte, die zum Schlußstein dient, verbunden.Diese Stücken werden durch horizontale und verticale Bän-

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