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[Zweyter Theil.]
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Brücke.

und den Bogen gelegt. Das eiserne Gerippe isi Mit eiche»chcnen Balten bedeckt, die durch eine Klttlage aus Theerund Kalt vor der Fäulniß verwahrt sii-b, und auf dieserliegt eine Schicht Merzet und Kalkstein, der mit einerSchicht Kies bedeckt ist. Die ganze Breite der Brücke be-trägt zr Fuß, zu beyden Seiten derselben ist ein Fußwegvon gehauenen Steinen, und ein geschmackvolles eisernesGeländer, wobey Pfeiler und Laternen angebracht sind.Das ganze Gewicht der Brücke wird auf 900 Tonnen be-rechnet , wovon 262 auf das Eisen gehen, von diese» sindZ2 Theile von gegossenem und nur 5 von geschmiedeten Eisen.Der ganze Kostenbetrag war 26000 Pfund Sterling, wo»von 4000 Pfund durch Subscription zusammen gebrachtLas übrige aber von Burdon vorgeschossen wurde, weichn:Torschuß durch eine Abgabe für eine bestimmte Feit wiederersetzt werden soll. Dieses Kunstwerk ist bis jetzt daseinzige in seiner Act auf der ganzen Erde. ck-v

er To?«. II.

16. Englische Misccllcn. 2. Bd. z. St. ib'cx.S. 171. Journal des Luxus und der Moden.,797. Januar. S> 22. Man hat sich vorgenommen,in London die alte Brücke, weiche man die Londoner Brückenennt, wegzuschaffen, und eine von gegossenem Eistn, auseinem einzigen Bogen, zu errichte», dessen Höhe 65 Fußüber das höchste Wasser seyn soll. Die Oeffnung wird 6ooFuß groß seyn, und Schiffe von 220 Tonnen werden zujeder Zeit unter dieser Brücke wegfahren können. Die Bau-meister Tetford und Douglas haben den Plan dazuentworfen; Gctthard's Annalen a. a.O. — Dieberühmtesten steinerne» Brücken in Deutschland sind die zu.Dresden über die Elbe, zu Prag über die Mulde, und zuRegensburg über die Donau. Die lange B'ücke zu Ber-lin ist zwar nicht so groß, übertrifft aber jene an Schön-heit und Zierlichkeit. Auch die neue Königöbrücke ist, we-gen ihres Laubcnganges von Schwibbogen, vorzüglich schön.Bis 1457 hatte Nürnberg noch keine ganz steinerne Brücke;

aber