Band 
[Zweyter Theil.]
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Brutofen.

roy. Journal für Fabrik. istor. August. S.

61. Im N 0 v e in b e r - S t ü ck eben dieses Journals,S- Z96. 1801. wird gesagt: Oodd'ü Vorschlag, unterder Themse einen Kanal zu graben, habe alle Schwierig-keiten besiegt, und in kurzem würden auf diesem anfänglichfür unmöglich gehaltenen Wege Kcnt und Ester in eine neuehöchst bequeme Verbindung treten. — Die Stadt Cadir,ivelchc auf einer Insel gleiches Namens liegt, ist mit demfesten Lande Spaniens durch eine 702 Schritte lange Brü-che verbunden; C 0 nvcrsati 0 >1S - L e ric 0 n. Leipzig.Tb- I. 1796. S. 195- Bey Boston in Nordamerika istüber einen Arm der See eine Brücke gebaut, die 1800 Fußlang, und Z5 Fuß breit ist. Heinrich Wanscy'sTagebuey einer Reise durch die vereinigtenStaareu von Nordamerika, im Sommer desIobres >794. Berlin. 1797. Aus dem Engli-schen über setzt von C. A. Völliger. VergleichePontons, Schiff brücke.

Brutofen ist ein künstlicher Ofen, in welchem man, vermit-telst b> ji,iiimrcr Grade der Warme, wohl 4020 Eyer aufeinmal ausbeuten lasse» kann. Dieses künstliche Ausbrü-ten der Eyer ist eine ägyptische Erfindung, die besonders inAckair schon vor langer Feit sehr stark benutzt wurde. Rcau -Mür hat dieselbe in Europa bekannter gemacht, und derHerr von Rosenrot!) gab eine vollkommene Anzeige da-von, wie ein solcher Ofen eingerichtet seyn und das Aus-bluten geschehen »niste. Eine Beschreibung dieses Brüt-lstcas findet man IN Jacob so n's TechnologischemWörl erbliche. I. S. Z17. Noch jetzt werden in demD.rse Berwe, 22 Meilen von Cairo, im Delta, jährlicheine uiibeschreibliebc Menge Eyer in solchen Backöfen ausgc»brütet. Rcau m ü r, der dieses künstliche Auslu V > inFrankreich einführte, »»d in seiner Kunst, alles Feorr-vieh zu allen Jahreszeiten zu ziehen, diesenBrutofen beschrieb, erfand auch eine Art Äststen, die keinen

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