Buchbinderkunst.
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ke hießen doäkccs. Die bleycrnen Tafeln hatten an deinRücken bleyccne Ringe, durch die man ein bleyernes Stäb-chen steckte, welches die sämmtlichen Tafeln zusammenhielt;aber die elfenbeinernen und die Wachstafelu wurden mitPec-gamentstreifche» zusammengefügt; 7 lcko»e/Ea»
Kr. p. 16. Ein etwas ähnliches Verfahren fand man beyden Indianern ; wenn diese viele Baumblätter gesammelthatten, auf welche vermittelst eines Stifts ihre Denkwür-digkeiten cingegrabrn waren , so schnitten sie diese Blatteralle gleich groß, durchbohrten sie am Ende und steckte» zweygleiche Stäbe hindurch. Diese so gehörig geordneten Blät-ter machten eine Art eines Bandes aus , der nicht unge-schickt aussah, sorgfältig zugebunden und mittelst verschie-dener Knoren wohl verschlossen gehalten wurde. Aber auchdas Pergament und das ägyptische Papier wurden nicht im-mer auf Rollen gewickelt, sondern man fügte die Blätteran dem Rücken anfangs mit Drath oder Blech in Bücherzusammen, welche völlige Quadrcuform hakten, und mitdem Hammer dünne geschlagen wurden, welches Geschäftedie KjalleLtor« verrichteten. Dergleichen Bücher scheinendiejenigen gewesen zu seyn, deren Jerem. zS, 2;. und2. Tun. 4, iz. gedacht wird. Die viereckigten Bücher wa-ren auf beyden Seiten beschrieben, und wurden häufiger ausPergament als auS Papier gemacht, weil nicht alles Papierdas Beschreiben auf beyden Seiten vertrug. Der hohePreis oder Mangel des Papiers und die Sparsamkeit derMenschen scheint zur Verfertigung der viereckigten BücherBcranlassuug gegeben zu haben, und man behauptet, daßAttalus dieselbe» erfunden und eingeführt habe, um dieKosten dcS Schreibematerials zu ersparen und die Blät-ter auf beyden Seite» beschreiben zu können. Soviel ist gewiß , daß durch diese aus Pergament und Pa-pier verfertigten viereckigten Bücher die Buchbinderkunsthauptsächlich ausgebildet wurde. In der Folge wurde» di»Papier- und PcrgaMcntblätkcr nicht mehr mit Drath, son-dern durch ein Pcrgamentstreifchen mit einander, verbunden,
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