Band 
[Zweyter Theil.]
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Vuchdttickerkunst.

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scheinljcher, daß Guttcnbergs erste Druckcrvecsuche inStraßburg blos xylographische oder von Holztafeln abge-druckte Produkte lieferten, zumal da GuttcnbergsHauptbeschäftigung i" Straßburg nicht sow: l,.' im Buchdrü-cken, als vielmehr im StemschleiNn, Stcinfchncide» undSpiegespoliren bestand, auch alle vor 1450 aus der Mayn-zcr Presse gekoininene Wcrlchen Guttcnbergs noch blosxylographische Versuche sind , und erst 25 Jahre nachherder Buchdrucker Mcntell i» Straßburg zneist „üt bewegli-chen Lettern druckte; dieser Meynung sind: F//är'a.

a. O. Hcincckc Rachlichtcn von K ü n sitcr 11 T h-II. S- > »5. folg. Intel!. Blatt der Allge m. L i t.Zeitung, Jena-. 1822. Nr. 199.^ Da Gutkenbergverurlheilk worden war, das vom Andreas Dritzehc»erhaltene Geld den Erben desselben zurückzuzahlen: so bc«wog ihn dieses, Straßburg zu verlassen, welches im Jahre144; geschehen seyn muß, weil Guttendergs Name bisins Jahr 5444 in den Straßburgcr Stadtbüchcrn vorkommt,aber hernach nicht mehr; a. a. O. Wohin

sich Gutkenberg von ^ Straßburg zunächst begab, weißman zwar nicht gewiß, doch ist es wahrscheinlich, daß erin seine Vaterstadt May»; zurückkehrte, und daselbst dieErfindung der Buchdruckerkunst fortsetzte; kckä/.

//. 1.. 7 k/. />. 2122. Dents Bncherkunde, 7 . S- 100.folg. Wenigstens kommt Gut tenb ergs Name 1449 inzu Maynz befindlichen historischen Documentcn vor, ausdenen sich schließen laßt, daß er sich schon früher in May»;nur Vervollkommnung seiner Kunst beschäftiget habe. Erwohnte daselbst in dem Hause zum Jungen, welches er zuinguten Berge nannte, und davon selbst den Namen Guttcn-berg erhielt. Hier druckte er zuerst einen in Holztafeln cin-gcschnittenen Donat, den ?rikhcmius t 7 »tbolicon nennt,und setzte auch seine Versuche mit geschnittenen einzelnenBuchstaben, und zwar bis 1449 auf seine eigene Kostenfort; kä/c/ie»- a. a. O. und dcsscn Be schreib II n geiniger ryp 0 grapl). Selte »Iheilen r>. s. w. Aus

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