Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
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Buchdruckerkunst.

diesem ganzen Zeiträume ist kein Buch vorhanden, dem derName eines Druckers beygefügt wäre; doch hält man esfür wahrscheinlich, rast folgende Schriften zu den erste» ty-pographischen Denkmälern gehören, die Guttcnbcrg zuCtraßbliegoder zu Mnynz mit geschnittenen beweglichen Ty-pen druckte: ch 6e/?,r ( 7 ö,-,/?/, cilf Blätter in 4.— 2)

, zehn Blätter in 4. — z)on/i« er t 7 /i, r/?/r<-rsi r»/r corrrvrr/«/^/re,- klein Fol. — 4)

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15 Blätter in 4. — 7) De 28 Blät-

ter in 4. — 8) bhl-r-' cke mr/ö-'.-/-1448. klein Fol. oder 4. Von diesen Denkmälern der nochrohen typographischen Buchdruckcrkunst hak Schöpf! in inden n,rckttr'tt /,. z8. weitläufiger gehandelt.

Mit dem Jahre 1449 fängt diejenige Epoche an, in welcherdie Duchdruckerkunst zu May»; zn höherer Vollkommenheitgebracht wurde. Nachdem Guktenbcrg über der Aus-führung des Gedankens, mir geschnittenen beweglichen Let-tern Bücher zu drucke», sein ohnehin nicht großes Vermö-gen zugesetzt hatte, wurde er mit einem mehr reichen als er-finderischen Bürger und Goldschmidt in May»;, JohannFust.oder Faust bekannt, der ein gcborner Engländer,aber ein sehr gewinnsüchtiger Mann war, und errichtete mitdiesem im Jahre 1442 die erste.typographische Gesellschaft«der Mitverlag. Durch diese Verbindung Guttcnbergsmit dem reichen Johann Faust bekam die Buchdrucker-kunst einen neuen Schwung; beyde wohnten in dem Hausezum Jungen oder zum guten Berge, wo sie den Donak unddie Conftssionalia noch mit in Holztafcln eingeschnittenenBuchstaben druckte». Johann Faust nahm nun seinenBruder Jacob Faust, und bald darauf den PeterSchöffer oder Schoiffer, einen Geistlichen ausGcrns-heim, der ein sehr erfinderischer Kopf und künstlicher Schrei»der war, auch >449 als Bücherschreiber in Pariö gestandenhatte, und der Tochter de§ Johann Faust Unterricht gab,