Buchdruckerkunst. zoi'
in diese Gesellschaft auf, und betrieb nun die Unternehmunglebhafter. In weichem Jahre Schö ffcc in diese Gesell-schaft aufgenommen wurde/ ist nicht genau bekannt; einige-nennen daö Jahr 1450, aber Herr Pros. Fischer in sei»nein L//ar u. s. w. hält es für wahrscheinlich, daß es 545;geschehen sey. Dieser Schorfs er, der in der Folge-Fan sts Tochter hcyrathcte, wurde der Vollender der Buch,druckcrkunst. Guttenberg hätte zwar den Druck mir be-weglichen Lettern, die er erst aus Holz- dann aus Bley,hernach aus Zinn schnitt, mithin die Buchdruckerliiiist inreigentlichen Sinne oder die typographische BuÄdcuckerkunsterfunden, da aber die Lettern »och alle einzeln geschnittenwerden mußten, so war die Buchdruckeckunft immer nochein mühsames, kostspieliges und uncinkrägliches Geschäfte.Sollte diese Kunst vervollkommnet und verschönert, ihreAnwendung erleichtert, ihr Gebrauch häufiger, und ihreProdukte wohlfeiler werden, so gehörten noch dazu: 1) ge-gossene metallene Lettern; 2) Matrizen oderFormen, mittelst deren man Lettern von gleicher Gestalt undGröße, in größerer Menge und in kürzerer Zeit gießen konn-te; ;) eine bessere Mischung der Metalle zuden Lettern; 4) eine bessere Buchd r nckcrsch w ärzr
0,-M. (?„/>. /. /?. II. »so. II. c.)
und eine bequemere Presse a. a. O-
12. »0/. all. Dieseunh andere Vortheile, die zur Vervoll-kommnung der Buchdruckerkunst dienten, wurden nun vonJohann Faust und besonders von Peter Schö ffccerfunden; cke 0,-/0°'. O/',^ III.//.
26./^. Köhlers Ehrenrettung, S 92. JnwelchenrJahre und von wem aber eigentlich die geg 0 ssen e n Letternerfunden wurden, ist noch nicht ganz ausgemacht, daherdie Gelehrten hierüber verschiedener Meynung sind. Dau-iron hält dafür, daß die gegossenen Lettern in Maynz»während Fausts und Glitte »bergs Verbindung, inLein Zeiträume von 1450 bis 1455 erfunden und vervoll-kommnet, von Schöffen; mchezwftfclt mehr ausgebildet,
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