zsr Buchdruckerkunst.
von Guttenberg und Faust aber vielleicht erfunden wur-den; Intel!. Blatt der Allgem. Lit. Zeit., Je«„a. 1822. Nr. 199. Andere legen die Erfindung, Letternzu gießen, dem Guttenberg bey, und sagen, daß dieserschon auf den Gedanken gekommen sey, Bunzen oder Palci--zcn von Stahl zu schneiden, diese in Matrizen von Bley undKupfer abzuschlagen, und in solchen Matrizen nun die Lct«ter» von Bley und Zinn nachzugießen; Schöffer hinge-gen habe nur eine bessere Methode, Typen zu gießen, er-funden, und also die Buchdruckcrkunst vollendet; Allgem.Lit. Zeitung, Jena. 1799. Klo. zz 4 . paz. 192. An-dere sagen, Guttenberg habe gemeinschaftlich mitSchöffern und mit seiner Beyhülfe das Gießen der Let-tern erfunden. Eine vierte Parthey macht endlich den Pe-tcrSchoiffer oder Schöffer zum alleinigen Erfinder dergegossenen Lettern, welcher fand, daß das Ausschneiden derLettern viel zu langweilig und kostspielig war, indem eineMenge Masse dadurch verloren gieng; er kam daher aufdcnglücklichen Gedanken, Bunzcn oder Patrizen von Stahl,das ist, die Form der Buchstaben erhaben auf Stahl zuschneiden, diese in Bley oder Kupfer abzuschlagen , wo-durch die Matrizen entstanden, in welchen er nun die Letter»mit Bley oder Zinn nachgoß; s Mallin gkrott O-?
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Beschreibung einiger ky pograph. Seltcnhci« >tcn a. a. O. Man konnte nun zwar eine große MengeLettern in kurzer Zeit verfertigen, da sie aber noch von Bleyoder Zinn gegossen wurden: so widerstanden sie der Gewaltder Presse nicht lange. Endlich aber entdeckten Faust undSchöffer, nach andern Schöffer alleina. a. O-), eine solche Mischung von Metalle», die derPresse Widerstand leistete. Zu Schöffcrs Verdienstenrechnet man noch, daß er eine bessere Buchdrucker-schwärze erfand, die zu groben und großen Lettern »erbestscrle und kleiner machte, und also die von Guttenberg