Band 
[Zweyter Theil.]
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Z04 Vuchdttickerkunst.

schen Gesellschaft ausgeschlossen, sondern mußte auch demFaust, zur Bezahlung der Schuld, im Jahre 1455 seineganze Buchdruckcrey überlassen, wodurch er also zum zwey-leiimal seiner Dcuckwerkzcugr verlustig wurde;e» /r er //i/?. 7 o. I. />. 5. Äöhler' s Ehren-rettung Guttenbergs. 21. 8c/>rv^,-r ,/e

0^r§§. e>/>o§»-. 7 . />. 5. Fischer Beschceib. cini-

ger rypogr> Seltenheiten. Noch besitzt 'man meh-rere Schriften, welche Guttenberg und Faust gemein-schaftlich mit beweglichen Lettern druckten; indessen har manauch manche Schriften für Produkte ihrer Presse gehalten,die es nicht warenoder wenigstens noch zweifelhaft sind.Man hat z. B- einen Jndulgenzbrief des Pabsts Nic 0 lauüV. vom Jahre 1454, unter dem Titel:

h^r'rs/ar lft ^0«/. /!, o , 14^4. (in

Patentform); von Hei necke Irtee etc. p. 2ÜI.

Denis Bücherkunde l. x. roz. Note-j-. Zapf älte-ste Buchdruckergcsch. Annalen. S. r. folg. Ael-teste Buchdruckcrgeschichte von Maynz S. z.Diesen Jndulgenzbrief halt Daunon (Intel!. Blattder All gern. Llt. Zeitung, Jena. 1802. Nr. >99.)für eine Frucht der Gesellschaft Guttenbergs undFausts; andere behaupten aber, daß er zu Dambcrg durchAlbrecht Pfistcr gedruckt worden sey, und wollen diesesaus den dazu gebrauchte» Typen schließen, welche die »am-lichcn sind, womit die Bambergtr Bibel: L/ä//-r adie mit dem Psalter endigt, von Pfistekn gedrucktwurde; Jntell. Blatt der Erlangec LiteraturrZeitung, ißor. Nr. 20. In dem eben angeführten L r»lang. Jntell. Blatt. Nr. 20. wurde geäußert, daßdieser Jndulgenzbrief das erste mit einer gedruckten Jahrzahlversehene typographische Produkt sey, »ber Herr Pros. Fi-scher versichert, daß die Jahrzah! nicht gedruckt, sonderndazu geschrieben sey. So hak man auch einen Jndulgenz-brief von 145; für das älteste typographische Produkt mitganz ausgedruckter Jahrzahl halte» wollen (Allg ein. Lir.

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