Buchdruckerkunst. zoL
Zeitung, Jena. 1799. Nr. zz6.^§. 192.): aber auchDiesem ist, nach des Herrn Pros. Fischers Behauptung,Die Jahrzahl nur beygcschriebcn. Indessen hat man DieAechtheit und das angegebene Alter dieser Ablaßbriefe nichtbezweifeln können, auch hat man zugestanden, daß beydeZndulgenzbriefe bereits nach der von Faust und Schöf-fe r verbesserten Kunst, d. i. mit beweglichen gegossenenLettern, gedruckt sind; Erlangec Lit. Zeitung, r8ar.Nr. z. Lange Zeit hat man auch mit Joh. GeorgSchell) orn (s. dessen Zack,rarer,«
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17^0. 4), Reiinmann (Linleik. in die //. L. ^0/.III. p. 2l2. leq.) und Zapf (Acltestr Buchdrucker-geschichte. Annalen, p. 12; 128.) diejenige lakeini-fchc Bibel, welche die Zkzcilige beißt, weil sie aufjeder voll-ständigen Colmnne allemal zü Zeilen bat, und die den Ti-tel führt: LrMa/,.-»/«§, (Vol. III. bol. MLX. mit Missal»typen gedruckt) für das erste und älteste mit gegossenen Let-tern zu Maynz, in Guttenbedgs und Faufts gemein-schaftlicher Offirin gedruckte Werk gehalten, welches Nochfrüher als der Psalter von 1457 vollendet worden wäre.Schelhorn berief sich besonders darauf, daß diese Bibelmir denselben Missalbuchstaben gedruckt worden sey , mikwelchen in dein Jndulgenzbriefe des Pabsts Nicolaus V.voin Jahre 14^4 die Worte Vd/lVieiiSIS und ?^Vl.ldlV 3gedruckt sind. Hieraus folgt aber nur so viel, daß dieseBibel und gedachter Jiidulgciizbricfauo einerley Osficin her-vorgtengcn; dieß war aber» wie einige behaupten, nichtGuttenbergs und FaustS Offici», sondernVikOfficindes Albrecht Pfister zu Bambcrg , in welcher dieseBibel nach dem Jahre 145s, und auch jener Jnvulgenzbriefgedruckt wurden, wie Herr Placidus Sprenger infolgender Schrift zu zeigen gesucht hatt Äel teste Buch-Druckergeschichte von Bamberg, von, ?. Pla-kidus Sprenger, Beiikdictinek und Brblis-B. Handd. d. Elf. 2- Th. 2. Bbth. tt the -