Band 
[Zweyter Theil.]
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' Buchdruckerkunst.

/ov--» — Franz Bailcy von Phiseckekphia

crfuid em Veifahren, Mat.izenzu Buchstaben und Zeichenzu verferr-gen, welche ^ können,

woliiber Robert Baieiay am 26tcn Jul. 17^0 'inPateitt erhielt. Dlests Verfahren gründet' sich aus die Be-obachtung, daß. wenn hatte Si-bftan;.-,, zcileochen werden,man gewisse unregelmäßige Figuren erhält, die, so oft auchder Besuch wiederholt wird, doch nickt naebz','>hmcn sind-Zerbricht man also schwache Stangen von Stahl , in derGroße, d,c ein Punze haben soll , so wird man ohne allefernere Zubereitung einen Punzen für irgend Matrizen undZ ichen erhalten , welche auf keine Art nachgeahmt werdenkönnen, daher denn ein solcher Punze ganz eigentlich geschicktist, einer Sache zum Zeichen zu dienen. Ist das Korn desStahls sehr fein, daß sich Licht und Schatten nicht gehö-rig unterscheide», so kann man den tiefen Theilen durch Ge-genpunzc» von kleinerer Art und von irgend einer Form nach-helfe» , oder man kam, kleine Locher einbohren , welchesdann auf vielfältige Art abgeändert werden kann. Vermit-telst Grabstichel und Punzen können regelmäßige, zufälligeund unregelmäßige Zuge »och weiter abgeändert werden,womit man noch das Anbohren und Randcriren verbindenund so >cde Nachahmung verhindern kann. So kann man will-kührlich alle drey Verfahren mit einander verbinden , undganze Lüsten mit regelmäßigen Buchstaben, -Worten. De-vise» anfüllen, und mit der zufälligen Unregelmäßigkeit ver-binden, die dann aus keine Art nachgeahmt werden können;kichert, kV? o. 7.

Die Buchdruckerkunst nahm mit dem Abdruck von gan-zen Tafel» ihren Anfang , und scheint auch durch den Ab-druck von ganzen Tafel» ihre höchste Vollkommenheit zu er-reichen. Nur ist hicrbcy folgender Unterschied : bey demAnfange der Buchdruckerkunst schnitt man ganze Seite»Schrift in hölzerne Tafeln ein, wie denn viele behaupten,daß Loren; Janson Coster, der unn4;v zuHaarlc»,

lebte,