Buchdruckcrkunst.
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zogen wurden, die noch jetzt in vieler Händen sind, und den-noch sind die Lettern gut erhalten. Die Vuctchandler S»und I. LeuchtManns oder Luchrmanns in Lcidcirbesitzen die Formen zu dieser Bibel noch. Die nämlicheholländische Bibel druckte I. van der Mey noch einmal 17Hin Folio mit vollständigen Nandzcichnungcn. Der deutschePrediger, I. Müller, in Leiden, erfand auch gegosseneDruckplatten, mit welchen in, Jahre 1709 das syrische Te-stament und Lexicon gedruckt wurde; Jsaac Lc LongFse/er/ra/ cke,' 1764. P. 825. Auch
Liese Platten kamen nachher an S- Luchtmanns , wel-cher sie 1716 in der Müllerschc» Auction erstand. Jetzt istder Buchhändler Clwe zu Amsterdam im Besitz dieser Ste-reotyp- Platten , und hat noch im Jahr 1791 damit eineBibel in zwey Foliobänden herausgegeben. Eine Beschrei-bung derselben findet man in dem Lo,//? c» La-sse, 1801. Nr. 24. nach welcher sie aus zusammengesetztenund unten zusammengegossenen Lettern bestehen, und alsPlatten fest zusammenhängen; Intel!. Blatt der all-gc m. Lit. Zeitung, Jena, 1802. Nr. 5. Mehreremit Stereotypen gedruckte Bücherfindet man im Allgem-Lit. Anzeiger, 1801. Nr. 47 angezeigt. Mit Meygieng die Kunst, unbewegliche Typen zu bereiten, in Hol-land wieder verloren , wenigstens wurde seitdem kein Ge-brauch mehr davon gemacht, weil diese Art zu drucken im-mer noch kostspielig war. Herr Alexander TillochMachte in seinem/ss-r'/o/ö/ckssc-a/ August, i8oi.
bekannt, daß auch ein Schotte, Namens 6ess, zu Anfan-ge des i8ten Jahrhunderts, die Kunst von gegossenen Plat-ten zu drucken erfunden , und von der Universität zu Cam-bridge den Auftrag erhalten hatte, Bibeln und Gebetbücherzu drucken, deren Vollendung aber durch Intriguen gehin-dert wurde. Jndeßen vollendete er zur Nachtzeit im Jahr i?;6,ohne daß es seine Collegcn merkten, einen Sallust, dervon zusammengelöthetcn Typen abgedruckt war; Herr Til-loch besitzt ei» Exemplar davon, und hat jedem ExemplareX z sei.