Band 
Achter Theil, die Buchstaben L und M enthaltend.
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jicht.

ausreicht. Er suchte seinen Satz ferner dadurch zu begrün-den , indem er durch öfters gemachte Beobachtungen bewies,daß mehrere mit verschieden gefärbten Flüssigkeiten gefüllteThermometer, welche den ungehindert und frey einfallendenLichtstrahlen ausgesetzt wurden, beträchtliche Veränderungenerlitten, ob sie gleich vorher, außer der Sonne, immer dienämliche Temperatur anzeigten. Der Herr Verfasser gestanddabey, daß ihm zwar kein einziger Versuch bekannt gewordensey, durchweichen man in den Stand gesetzt werde, Lichtoder Feuer allein in abgesondertem Zustande darzustellen; in-dessen laßt sich doch durch mehrere Phänomene, die man anden Körpern wahrnimmt, welche den konzentrirten Lichtstrah-len einer Brennlinse ausgesetzt siod, sehr wahrscheinlich ma-chen, daß Licht und Wärmestoff nicht ein und dasselbe We-sen sind, und daß sich aus dieser Hypothese, außer vielenandern Naturbegebenheiten, die außerordentliche Kälte inden höhern Gegenden des Luflkrcises, wie auch deren Ab-nahme bey der Senkung in tiefere Schichten desselben, sehtungezwungen erklären lasse. Nachrichten von gelehr-ten Sachen. Erfurt 1799^ 4tes St. Busch Alm.XIV. -05.

Aus allen bisher über die Lichtentstehung gemachten Er-fahrungen folgt, nach der Behauptung des Herrn von Hum-bold, daß bey dem jetzige» Stande unsrer physikalischenKenntnisse es keineswcges mehr apodiktisch zu behaupten sey,daß der Lichtstoff nur allein in dem Sauerstoffgas gebundensey. Wahrscheinlicher und jene» Erfahrungen angemessenersey es hingegen anzunehmen, daß der Lichtstoff, wie derWärmcstoff, sich mit allen Substanzen, die von den Son-nenstrahlen getroffen werden, chemisch zu verbinden fähigsey. Busch Alm an. der Fortschc. in Wissensch.VI. 70.

Herr Graf B. v. Rumford stellte eine Untersuchungüber die dem Lichte zugeeigneten chemischen Eigenschaften an.Er wollte durch seine Versuche entscheiden, ob die Verände-B. Handb. d. Erfind. 8r Thl. K rUNgr»