Licht.
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rungen, welche die Körper durch den Einfluß des Sonnen-lichts erleiden, durch eine chemische Verbindung des Licht-stoffs mit ihnen, oder durch die Absorbtion des kichtS be-wirkte Erhitzung hervorgebracht werden. Obgleich der Zweckder Untersuchung nicht ganz erreicht ifl, so haben sich ausderselben doch einige sehr interessante Resultate ergeben. BuschAIman. d. Forlschr. in Wissen sch. VI. 122.
Die Lichtstrahlen fallen von den Gestirnen nicht in geradenLinien , sonder» gebrochen und in krummen Linien auf unsherab, weil sie aus dem feinern Aclhec in ein dichteres Mit-tel, nämlich in die Atmosphäre der Erde übergehen, welcheAbw ichuua von der gerade» Richtung die astronomische Re-fraktion oder die astronomische Strahlenbrechung genanntwird. Einige halten dafür, daß sie Claudius Ptolo-mäus schon gekannt, der iz; Jahr nach Christi Geburtlebte. Gehler physikal. Wörterbuch II. 8yz.; an-dere sind aber der Meynung, daß Ptolomäus nur voneinem Gcsichtsbctruge, nach welchem man Winkel am Ho-rizonte für größer hält, als in der Höhe, nicht aber vonder Strahlenbrechung geredet habe. Gehler III. 24;.Albazen gedenkt ihrer deutlich, - ebendaselbst- undgegen daö Ende des fünfzehnten Jahrhunderts bediente sichihrer Bernhard Walther in Nürnbergschon in der Astronomie. Möstlin und Tycho de Braheuntersuchten sie ebenfalls genauer. Nachrichten von demLeben und Erfindungen berühmter Mathema-tiker. S. 274. (Dergl. noch Strahlenbrechung.)
DieJnflexion oder Diffraktion oderBeugungdes Lichts, nach welcher ein Lichtstrahl von seinem gerad-linigten Wege etwas abweicht, wenn er nahe am Rande ei-nes Körpers vorbeygcht, entdeckte Franz Maria Grt,maldi (ffi66;) um die Mitte des l7ten Jahrhunderts,nach andern 1660. Vorher kannte man keine andere Abwei-chung des Lichts vom geraden Wege, als die Brechung undZurückwerfung. Zwar hat D. Hook im Jahre 1672 der
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