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Licht.
königlichen Societät zu London ebenfalls Versuche über dieBeugung deS Lichts mitgetheilt, ohne, wie es scheint, Gri-maldt's Entdeckungen gekannt zu haben; inzwischen blei-ben diese immer die ersten und wichtigsten. Newton hatdiese Versuche des Grimaldi viel weiter getrieben und imdritte» Buche seiner Optik weitläustig davon gehandelt. DuTour, de l'Jsle und le Cat haben noch mehrere Ver-suche über die Phänomene der Beugung des Lichts mitge-theilt. Herr Klügel führt einen Versuch an, wo Beu-gung mit Brechung verbunden ist. Aus den angeführtenVersuchen ist zwar unleugbar, daß Lichtstrahlen, welchenahe bey dichten Körpern vorbey fahren, von ihrem Wegeabgelenkt und zum Theil von den Körpern hinweg, zumTheilauch gegen die Körper zu gebogen werden. Noch istaber diese Eigenschaft des Lichts zu wenig untersucht, alsdaß man sie auf so bestimmte Gesetze, wie die Zurückwer-fung und Brechung, zurückführen, und einer mathematischenBerechnung unterwerfen könnte. Gehlers physikali-sches Wörterb. I. zis-ziy. Eine Vorrichtung, dieInflcxion des Lichts zu zeigen, erfand Gravesande.Reichs-Anzeiger 179V. Nr. 85. Grimaldi bermerkte auch zuerst, daß der Lichtstrahl durch die doppelteBrechung beym Ein - und Ausgange im Prisma auseinandergebreitet werde, welches er durch Figuren erklärte und zeigte,daß der schiefe Winkel des Prisma hierzu nothwendig sey;man nennt dies die Zerstreuung des Lichts. DieseEntdeckung, so wie die erstere von der Beugung des Lichts,wurde erst nach seinem Tode 166; bekannt. Nachrichtenvon dem Leben und den Erfindungen berühm-ter Mathematiker. S.ny.
Die verschiedeneBrechbarkeit derLichtstrah-len von verschiedenen Farben, nach welcher dereine Strahl beym Uebergange in ein dichteres Mittel, untersonst gleichen Umständen, von seiner Richtung mehr als einanderer abweicht, entdeckte Jsaac Newton i 66 ü und baueke
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