Lichtfaröcn. — Li'chfgleßcrey. i6r
befindlichen Mittels, nämlich des kichtS wären. Voyl-war der erste, der über die Karden die Erfahrung z» Rathezog, wie seine /^^e>?irr co/o?-. err^cz-sirrer/do/iä. Oo-rrav. >68o beweist!. Er hielt die Karde für keine Eigen-schaft das Körpers, glaubt aber, daß sie von der Lage derTheile auf der Obeiflache abdünge und ein« Modifiationdes von der Fläche ziirückgiworstiicn Lichts sen. GehlerII. S. lZ2. i;z. Newton suchte das Wesen der Far-ben in der verschiedenen Größe der Theile des LichiS, oberEuter setzte es in die verschiedene Geschwindigkeit derSchläge im Aerber und Westseid setzte es 1757 in dieverschiedene Erwärmung der empfindenden Fasern derNetzhaut. Gehler II. S. 152.
Lichtsorme von Fliin erfand Ioh. Gottfr. Freytag,geb. zu Gera 1724; die Veranlassung war, weil er be-merkt halte, daß blecherne und gläserne Lichlformcn leichtverderben und unbequem sind.
Lichtgelbbräunlich auf Wolke zu färben zeigte Herr Pörncr.Jacobson tecknol. Wörterbuch fortges. v« Ro-se »that VI. 457.
Llchtgießerey. Der Engländer, William Volks, batdie Beaibeikuna, Gestalt und Güte der Lichte und Wachs-kerze» zu verbessern gesucht, und hat am 29rcn S-ptemb»1799 ein Patent über seine Erfindungen erhalten, welchebesonders folgende Stücke betreffen: l) die Bearbeitungder Masse der Lichte und Kerzen, ebe man die Docktehineinbringt; 2) das Anbringen beweglicher Dockt«, wel-che man nach Willkübr hineinbringen und herausnehmenkann; ;) das Anbringe» gewöhnlicher oder fester Dockte,in jedem beliebigen Zeitpunkte der,Bcarbciruna, und 4)das Mittel, die Lichte oder Kerzen während des Gl.ßensin ein verschlossenes Gefäß zu setzen, wo man sie allwaligin einem leeren Raume einem stärkeren Druck nnierwiift,als der Druck des LufrkcciseS ist; wobey der Erfinder dieAbsicht bat. sie nicht nur von der wenigen elastischen Flüs-
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