Lotterie. Lotto,
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fchcn Kolonien gezogen und rüzoward eine dem Unternehmereiner Wasserleitung gestattet.
Zu Amsterdam ist eine Lotterie schon im Jahre 1549zu Erbauung eines Kirchthurms, und eine zu Oelft 1595gezogen worden.
Auch in Deutschland muß dieses Glücksspiel sehrfrühe bekannt geworden seyn. Denn schon im Jahre 1521soll der Rath zu Osnabrück eine Lotterie errichtet haben,
II. cap. 118-, und eine inDeutschland 1582 gedruckte Schrift erwähnt ihrer ebenfalls,doch bestanden auch da die Gewinne noch in Waaren. InHamburg schlug die Bürgerschaft zur Errichtung d«SZuchthauses eine Lotterie, nach Holländischer Weise, vor,welche der Magistrat i6n billigte, worauf sie 1615 gezogenworden. Die erste Klaffcnlottcrie in Nürnberg wurde1699 errichtet. Kleine Chro». Nürnbergs, Alters1792. In Berlin soll die erste Lotterie erst im JuliuS1740 gezogen worden seyn. Beckmanns Beyträge zurGeschichte der Erfindungen. V. Bd. IH. St. S.
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Lotto, Lotto di Genua, auch Zahlenlotterie genannt, isteine Erfindung der Genueser, und bey diesen ist sie da-durch entstanden, daß damals, als sie noch frey waren,bey der Wahl der RathSherrcn, die Namen der wählbarenCandidaten in einen Topf, welcher seminnrio hieß, oderin neuern Zeiten in ein Glücksrad geworfen, und daraus ge-zogen wurden, und daß es dabey gewöhnlich war, aufdieseWahlen zu wetten. Mit der Zeit hat der Staat die vor-theilhafte Bank zu diesen Wetten selbst übernommen und dieZiehung der Namen geschah mit großem Gepränge.
Man sagt, ein Rathsherr, Benedetto Gentile,habe im Jahr 1620 dieses Lotto zuerst eingeführt, und manerzählt, daß eben dieses Gentile Name nie gezogenworden sey, daher Las Volk den Wahn gehabt hätte, der
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