'Luftarten
welche die H'tze aus den Körpern entwickelt, in der Kältewieder in einen kleinern Raum zusammengezogen weroenund dabey wieder völlig die Natur und daö Ansehen desKörpers annehmen. aus welchem sie die Hitze bildete Erbelegte sie daher auch mit dem Namen von eignen Luftgat.jungen. Vc> llbediiig Archiv. S- 242.
Auf die Entdeckung der Kochsalzsauren Luft, die mandurch Aufguß der Litriolsäure auf Nentralsalze erkalt leite-te die Bemerkung des C-ivendisch. daß die auf Kup'ecgegossene Salzsäure eine Luft gab, die sogleich ooin Wasserverschluckt wird. Hieraus schloß Prtestley, daß derDampf, der sich bey Vermischung des gemeinen Salzesmit Litriolsäure erzeugt und sich an der Kälte zu Salzgeistverdichtet, in iuftföunigec Gestalt dargestellt werden könne,welches die erste Entdeckung einer mineralisch.» Säure inLuftgestalt war.
Scheele arbeitete durch seine Entdeckung der Fluß.fpakhsäure zur Entdeckung der flußspathsauren Luft vor;denn Priest ley, der von Scheele's Enrdeckung hör.te, ließ sich den nöthigen Spatb kommen und verwandeltein seinem Huecksilbecapparal diese Säure vermittelst des Vi«trivlöls in eine Luftgestalk«
Als Priestley die sälzsaure Luft entdeckt hatte, ver.Miethete er, daß sich mehrere Salze so bearhclten lassenMöchten, und entdeckte hierauf die flüchtige alkalische Luft,die man crbält, wenn man starken, ätzenden Salmiakgeistin einen, Kolben gelind erhitzt und das aufsteigende Gas imQ'ieckstlbecapparate auffängt. Ferner entdeckte er die vi-triolsaure Luft, die aus Vermischung der Vilnolfäure mitentzündlichen Körpern entsteht. Endlich entwickelte er auchdie vegetabilisch - saure Luft aus einer durch Litriolsäureeoncentricten Essigsäure, welches -de la Methertedurch Grünspan, den er mit Litriolsäure vermischte, be,weckst,lligte.
Die Pbosphorluft beschrieb Gengembre 178?« dersie durch de» in ätzenden, feuerfesten Laugensalzen oder in
Kalk.