Luftarten. — Luftclectn'cität. 215
Kalkmilch aufgelöseten Harnphosphoc erhielt. Vcrgkci-chc brennbare, d ep h log 1 sti si r te Luft.
Um die mephirische Luft aus Ziehbrunnen, Todtengrüf-ten, Kloake» u. s. w. wegzuschaffen, bat Herr EbenezecRobinson in Philadelphia folgendes Mittel ange-geben: man befestige an ei» Paar gemeine Schmiedcbla»scbalge lange lederne Schlauche, die man in die Tiefe hm-abwiift, und hänge die Blasebälge, die in einem hölzernenGestelle hangen, so, daß sie abwechselnd auf und nieder be-wegt werd.» können, an den Rand des von verdorbener Luftzu reinigenden Orts, so kann man durch die vermittelst derSchläuche binabgepumpke Luft in einer halben Stunde denOrt vo» verdorbener Luft reinigen. ReichS - Anzeiger1795. Nr. 41. S. zb'y. B > 0 t und Ecman haben dasG«s in.kcn Schwimmblasen der Fische untersucht. BuschAlm. XlV. S. 2iz. 227.
I» Geblers physikal. Wörterb. II. Tb. S.Z46 bis 428 findet man eine umständliche Abhandlung vonden verschiedenen Luftarkcn, worin zugleich die von dieserMaterie handelnden Schriften angezeigt sind.
Luftballon; s. Aü'rostatische Maschine und Luft-schi ffk u n st.
Lllstdruckwerk ; s. Elasticität der Luft.
Lufteiectt'icltät Die Elektricität der Luft zur Zeit eines Ge-witters entdeckte Frank! in im Junius 1752; (s. Gewit»lerableiter.) Daß aber die Lust auch außer der Zut der Ge-witter elektrisch sey, entdeckte Le Monier kurz daraufin eben diesem Jahre duich seine zu St. Germaln enLaye angestellten Versuche. Gehler Physik. Wör-terb. III- S. Zc>. Canlon behanpttle zuerst, daß dieLuf', wie der Tumialin, durch die Abwechselung der Wär-me und Kälte elccttisch werde. Eben das lll S. Z 4 «Herr de Saussure hat auf seine» Alpenreisen zahl,eicheBeobachtungen über die Lufkeleckricität in s br verichiedenenHöhe» angestellt. Gehler physikal. Wörtecb. V.Lh. S up plem. S. 560 — 576. Beckhvton zeigte
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