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Achter Theil, die Buchstaben L und M enthaltend.
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Luftpumpe«

Johann vonMusschcnbroek verfertigte sie und 17b;erschien eine Beschreibung derselben. Indessen hatte Mus-schcnbroeks Vater schon r68o bessere Luftpumpen, alsdie doppelte Gravesandischc, welche sehr kostbar ist undleicht schadhaft werden kann. Gehler IH. S. 66.

In den Jahren 1740 u. 1741 beschrieb der Abt Rolleteine von ibm erfundene Einrichtung einer einfachen und dop-pelten Luftpumpe mit Hähnen. Die einfache, welche vielenBeyfall erhielt, kann, wenn das Ventil aus dem Hahneweggenommen wird, als Compresstonsmaschinc gebrauchtwerden. Die doppelte hat zwey senkrecht neben einanderstehende Cylinder. Gehler ssll- S« 67. 68.

Diese Luftpumpen hatten den Fehler, daß der zwischendem Hahne und dem Innern der Pumpe befindliche Raumkeinen hoben Grad der Lustvcrdünnung gestattete; diesen„achtheiligen Raum suchte der Engländer John Smca,ton dadurch wegzuschaffen, daß er statt des Hahns ei»Ventil anbrachte. Im Jahr 1759 erschien die erste Be.fchrcibung der von ibm erfundenen Luftpumpe, die an leich-ter Bewegung des Kolbens alle vorigen übertrifft und wegendcd bequeme» Gebrauchs der verbesserten Ventile sowohl,als auch wegen der sinnreiche» Einrichtung des Hahns zu-gleich als Compressionsmafchine zu brauchen ist. Er läßtdie Blasen der Ventile, damit sie nicht zersprengt werden,auf zarten Netzen von sieben Sechsecken ruhen. Smca-ton berichtet, er habe durch diese Maschine die Luft beyreiner Jusammeiifttzung gewöhnlich tausendmal, und allezeitmeistens fünfhundert»-«! verdünnen können. Dennoch istsie nicht häufig verfertiget worden. Vollbeding Ar-chiv rc. G- r?L. H. C. Leiste zu Wolfenbüttel,Rairne und Blünt haben diest Maschine verbessert.Nairne bediente sich statt der Blasen bey den Ventilen ei-nes angeschraubten Stücks WawStaffet mit vier Zipfeln undder Sm« »tonische untenliegende Hahn ist in zwey ge-wöhnliche