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Lllftschiffkunst.
Gefäße, die doch specifisch schwerer, als das Wasser sind,dennoch auf dem Wasser schwimmen, so bald man sie mitLuft anfüllt: so müßte auch ei» in die Lufthülle gebrachtesln>o mit Elementar - Feuer angefülltes Schiff über der Luftschwimmen und nickt eher sinken, als bis die Schwere deSSckiffs die Leichtigkeit des inwendig verschlossenen Aelhersüberwiege.
Hierauf ließ der Jesuit Franciskus Tcrtius La-na oder de Lanis im Jahr 1670 zu Brescia eineSchrift /'t-c^or/ro ckekk er^tc ?/re?^5t^er, eLrcrer 1670kol. drucken, die den Plan zu einem hölzernen Luftschiffenthielt, welches Mastbäume, Segel und Ruder hatte,womit er es zu regieren gedachte; es sollte sich durch vierdaran befestigte und mit vier Hölzern verbundene große kup-ferne Kugeln beben, die er luftleer mache» wollte. AusArmuth konnte er seinen Plan nickt ausführen, der auchodinbln nicht gelungen seyn würde. Sturm erzählt,daß Fabri den Einfall gehabt habe, durch zusainmenge-preirte Luft Körper zu heben und in die Luft steigen zu lassen.Kurz darauf machte Lodmeycr eine Schrift, von derKunst, die Luft zu durchschiffen, bekannt, Halle Magie,II. EInlett., und Johann Cnristopb Sturm inAitorf erläuterte 1676 — 6e>k/oA!l<r,r crt^r'o;!e,nk. l. c. X. ?l. — nicht nur Lanas Eifindungdurch Figuren, sondern bebaupieke auch, daß sie möglichund austtidrdar sey, weiches er an einem kleine» ausW 'ckS verferliglen Schiffchen zeigte, das er mit so vielB>ey beschwerte, daß es etwas inner das Wasser sank;tv-nn er aber oben zwey Glaskugeln anhirng, so wurde esVon der Leichtigkeit derselben so angcdaiten, daß es Nichtzu Koben sank, sondern muten im Wasser schwebte. Wennman also, sagt Sturm, große Klüsen machen könnte,deren Gewicht leichter, als die darin enthaltene Luft sey,und sie noch dazu lufrleer mache» könnte: so wnßkcn dieBlase» nothwendig mir dem Schiffe steinen und von deräußerlichen Luft in der Höhe »hacken werben. Im Jahr
1679