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Luftschiffkunst.
Beyde Flügel sind in der Miete so »erblinden, daß sieSchwingungen auf-und niederwärts, erlauben, und unkeklb»rc>» Schwerpunkte schwebt der Mensch angebunden. L i eh-tenberg Magazin, III. B. i-St. S. 148. Reichs»Anzeiger 1804.
Am isten Iun. 1791 schrieb Herr von Morveau vonDifon an einen seiner Freunde, daß ein mit gemeiner buktaufgeblasener Hallo» durch die Sonnenhitze so viel Kraftbekam, daß er am gasten May 1791 alle entgegenstehendeHindernisse überwand, aufstieg und von Niemand zurück,gehalten werden konnte, welcher Vorfall Hoffnung macht,daß es vielleicht gelmge» könnte, die Lufthülle, statt mitbrennbarer Luft, auch mit gemeiner steigend zu machen.
Am rüsten September 1791 wurde mir geschrieben, daßHerr Lunardi bey Neapel von einem Ufer des Meer-sbis zum gegenseitigen eine Luftceise von 1; italienischen Mci«len über die See gemacht habe, welches also die zweyteLuftceise über das Meer ist.
Die Herren Hlcnvenu und Launoy in Paris ha.ben eine kleine, ganz einfache Maschine erfunden, die sichdurch blos mechanische Kräfte frey in die Luft erhebb. DieVerfasser des Journals von Paris haben das Modell da.von in Augenschein genommen und erstaunten sehr, als eSihnen mehrmals unvermerkt aus der Hand entschlüpfte undsich an die Decke des Zimmers ansetzte. Lichten bergMagazin, II. H. z. St. S. 20;. 1784. Ein Frau-zose zeigte auch, wie die Ballons dazu gebraucht werdenkönnen, das Gewicht innres Köipers bey Fußreisen zu ver-mindern und so die Ursachen mancher Ermattung größten,theils wegzuräumen. Es wird ein Ballon von »r Schuhim Durchmesser, über dem Kopfe schwebend, mit Riemenan einen Brustgurt festgeschnallt, wodurch der Reisende um50 Pfund leichter wird. In die Hand nimmt man Ruder,die aus mit Taffek überzogenen Reifen bestehen. Maga-zin aller neuen Erfindungen rc. I. Lieferung.Leipzig. E. zy.
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