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Luftschi'ffkunsi.
Die Anwendung der Luftballons zum Kriegsqebrauch ge-schahe zuerst 1794 bey der Belagerung von CuArrlcroiund nachher ln dcr Schlacht bey Fleurus, von denF-arzoien, die vermittelst ihrer die Bewegung des Feindesbeobachteten und zu ihrer Bedienung zwey besondere Arbei-tcrkompagnicn unter dein Namen dcr Aecosticrs errichte-ten. Jede republikanische Armee bekam zwey solcher Luft-hülle, von denen dcr der zuerst bey
Fleurus gebraucht ward, von elliptischer Form, 2y Fußlang, iy Fuß hoch und 57 Fuß im Umfange groß war.Drc erste Idee zu diesem Gebrauch der Lufthülle hatte derbekannte Major Mauvillon lange vorher schon im Jahr1789. Er will genau auf dieselbe Weise, wie es in derFolge exekurirr ward, einen Offener mrk einem F,rniohrve, mittelst des Lufthalles sich über den Feind erbeben undiki rekognosziern lassen; will Leute besonders auf die Be-dienung dieser Maschinen exerziern und eine der letzter»,gleich den Pontons u. s. w. beym Gcncralstabe mitfuhrenlassen. Hvyec Geschichte der Kriegskunst, II.Tb. S. 928. Y2y. Allein schon am i6tcn März 1799schrieb man von PaciS: der Nutze» dcr Luftballons bey denfrauzösi'chen Armeen ward, in Betracht des dazu erforder-lichen Aufwands, als zu unbedeutend gefunden. Das Di-rcctormm hak deshalb in einem Beschluß alle Luftsckiffer-compagnlen vom 21. März an als aufgehoben erklärt.Die dazu gehörigen Mannschaften und Offiziere werdentheils entlassen, theils unter andere Korps gesteckt.
Im August 1798 machte der französische Bürger De-lormel >n einem off Nklichen Biatke bekannt, daß er einMittel, die Luftballons zu di igir.n, erfunden habe. Ecbehauptet, man müff, sich vorzualtch an den Ballon ange-bra m.r Finge! und Segel bedien,». Fi ankfurrecGraatS - Rtstrekto >798. Nr. 142. S. 682. Auchwurde gemeldet, daß dcr Mechanismus der vo» den> ProftDanzet in Hamburg erfundenen und erprobten Waffe-ana-
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