jumpenrekniger. Lumpenschneider, 269
ist, leicht angebracht werden, und wer diese hat, wirdleicht einsehen, daß er seine» Zweck, die Lumpen auf dasbeste zu reinigen, nicht verfehlt. Zu diesem Behuf lernte«r in der Kaiideri scheu Papier. Manufaktur zu Tru-tcnau bey Königsberg ui Ostpreußen eine andere Maschinekennen. <Lr fand solche noch nirgends und beschrieb sie imDeckündiger 1797. S. z6z. Jetzt, da solche bey ihmleicht durch das Mühlwerk vermittelst eines Kurbclzapfensgetrieben wird, wodurch die Lumpen ohne Menschenhülfelängere Zeit »n der Maschine gelassen werden können, unddurch das öftere Fallen sich vieler Unrast) herausschlagenkann, und da sie nur von Zeit zu Zeit gefüllt und geleertweiden darf, ist er noch mehr von dem Nutzen derselbenüberzeugt weswegen er diese Rcinigungsart vorzüglich em-pftedlr, und von dieser Maschine im Journal für Fa.brik rc. ihor. F«br. S. 121 —126. eine Beschreibungund Abbildung liefert.
Lumpenschneider ist ein zu den Papiermühlen gehörigesSchneidewerk, das vom Wasser getrieben wird. DieLumpen werden aus einem vorwärts geneigten Kasten ausder Haderlade, durch eine gefurchte oder auch mit Schie-ne» besetzte Walze, allinähliq auf einen Block vor der Ladeherausgeschoben. Auf dem Blocke ist ein Messer befestiget,dessen Schneide aufwaris steht und ein anderes HackmesserWird vermöge einer Ziehstange, durch Hülse eines krummenZapfens an jenem herauf und herumer gezogen, so daß bey-de Messer, wie an einer Schcere oder Hexellade, die Ha-dern zerschneiden. Dieses Werkzeug, welches zugleich dieLumpen voin Unralbe reinigck, wird für eine deutsche Erfin-dung gehalten, die etwa zu Anfange deS r8ten Jahrhun-derts gemacht wurde und die van Zyl noch nicht kannte.Jacobs»n technol. Wörterb. II. 646. Die ersteBeschreibung und Abbildung derselben lieferte Johann
, Jacob Schübler zu Nür>b-rg ,m Jabr >7;ü in seinerLcrerFr-ri^/rrer 1736. S.
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