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Lumpenschnoider.
I Z4« und lab. ;8- Z9- und in nciiercn Zeiten bat man die,seS Werkzeug noch ciufachcr und bequemer gemacht. InEngland halte man schon am Ende des vorige» Jahrhun-derts den Einfall, das Schncidcweck der Tabacks,abnkenauf den Papiermühlen dazu anzuwenden; mau führte ibnaber nicht auS, weil man nickt ohne Grund besorgt, , daßdie Holzspäne schaden möchten. Wehrs vom P apicr.Eine verbesserte Einrichtung erhielt dieses Werkzeug durchden Herrn von Gcnfsane: eine Kufe von ; — ü Fuß,wie die des Holländers gestaltet und vermögend, eine Quan-tität Wasser und aus der Fäulniß komme, der Lumpen zuenthalten, ist das Aeiißecc dieser Maschine. Sie ist in derMitte oder nahe bey derselben durch ein Hret geiheilet,dessen äußerste Enden zwischen sich und den Wänden derKufe einen Raum übrig lassen, der fast eben so groß, alszwischen dein Unterscheidungsbrcl und den beyde» andernSelten der Kufe ist. Ern§ von den Seiten der Kufe wirddurch ein, nach einem Winkel gestelltes, Brei eingenom-men, das aus einem einzigen starken Stück Holz beliebet.DieseS schief gestellte Brcl ist mit viele» Schneiden vcrfebcn,die denjenigen ähnlich sind, deren sich die Sckuster bcdie-'neu. Ueber diesen Schneiden ist ein Cylinder angebracht,der der Länge nach verschiedene, lief eingeschniktene Furckeilauf seinem Umfange hat. Diese Furchen aber sind durchEinschnitte unterbrechen, indem sie queerdurcd tiefe Ein-schnitte oder Fugen haben, welche dergestalt geordnet sind,daß während des Umdrchens dieses Cylinders, die schnei-denden Klingen genau in diese Fuge» eingleise». DieserCylinder wird eben so in Bewegung gebracht, wie der Hol-länder. Jedoch muß dieser Cylinder viel weniger Geschwinddigkeit haben. Die Lumpen brauchen hier nur durchzuge-hen und gleich auf das erstemal sind sie genugsam durch-schnitten, um unter den ausfasernden Cylinder, oder unterdie Stampfen gebracht zu werden. Jacodson rechn ol.Wörrerb. fortgef. v. Rose» that B. VI. 48Y.Seit etlichen Jahren hat Hcrc Andreas Kühner zu Wal-
t»rs.