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Lustseuche
hörte die herrschende epidemische Form auf und nun wurdeder Cbaracter des r/rorbr' A»//rcr chronisch. Das wesent-liche des ebenialigen //ro^r war Fieber mir häßli-
chen Blattern unv Knochen schmerzen; diese verloren sichtwistenö, wenn die Blattern am 7 — yren Tage in derH >uk zum Vorschein kamen. So war die Form des /eroe--L Arr//rer vorher und nachher nicht. O>r wahre Littst«»hu aspunki des r/ior-hr Aa/irci ist also IN Italien zu su-ch n und die jetzige Liutleuche ist vom cbemaligcnAll//ico verschieden. (So urtheilt Grüner ln didRecension der Schrift deS ClossiuS.)
Don dem Ursprünge dieser Krankheit in Deutschlandsind die Meynungen getheilt; nach einigen — KleineChronik Nürnbergs. 1790. Alkorf. S. 47. —Krachten die Lanzknechre deS Kaisers Maximilian I.dtes.lbe aus Frankreich mit, nach andern kam solche durchdasjenige Heer deS Kaisers Max. I., welches im Jahr149; Livorno vergeblich belagert halte, zuerst nach Deutsch-land. Äilg. bist. kex. 1709. III. S. 484. Mar-kt tlus Cumanus sahe schon 149; Bubvnen, Pbimo«sis und spanische Kragen ais AuSbrüche dieser Krank-heit — G'rtanner a. a. O. — an, und »496her-schte sie stark auf Hiöpaniola. Allgem. Llt. Zelt.Jena 1789 Nco. Z09. Die Polizey in Nürnberg gedenktim Zahr 1496 der neuen Krankheit, Fran-
zosen Llllg. Lit. Zeit. 1799. Nro. 2-2. S. Zy. undim Iabr 1497 ertheilte diese Stadt einem Arzte, der esw >gte, diese Krankheit zu curiren, zur Belohnung das Bür-gerrecht. Kleine Cbronik Nürnbergs a. a. O.Den Tripper bemerkte Lerrerietkr schon vor 1520. A. 2 . Z.ihr,;. Nr. 2gz. Seit »426 bemerkte man erst dqS setztwieder feiten gewordene Ausfallen der Haare, Zähne undNagel.—- Girtanner a. a. O. — Heinrich Pan-taieon enälilt im dritten Theile der deutschen Ra-tion wahrhafter Heiden, (Bafel 1578. S.^ 7 ^>)
daß