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Achter Theil, die Buchstaben L und M enthaltend.
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Lustseuche. SZr

daß Mathias Ultanus, geb. zu Ravensburg 1456,geit. damvst i>;6, Arzt zu Ravenoburg um i;io, dieseneue schädlich», den Docroren unbekannte, in Deutschlandgemeine Krankheu mu G-ück gcheilet bade. Die erste Aus,gäbe der Schrift deS Heinrich Pankaleons war la-teinisch und die 'Vorrede von i;66 bakirr. Er lebte alsofast gleichzeitig mit dem UlianuS. S. Jnlellige»;,blatt der Allg. Lit. Zelt. Nr. 105- Gonnab. denayten Aug. 1789. Antonius GalluS, ein PariserArzt, um 1552, erzählt, daß eine Wehmulter durch dieEntbindung einer venerischen Frau angesteckt worden sey.Loutse Bourgeois, die im Anfange deS »7ken Läse.in Frankreich am Hofe Heinrichs IV. Hebamme war,«nähst im 2ten Theile ihres.Hebammenbuchs (s. die Ue,brrsetzung desselben, Hannover 1652. S. 145 folg.)daß eine Hebamme, indem sie «ine venerische Hofhure ent»band, angesteckt wurde, und daß diese Hebamme wiederz> Frauen, die sie emband, ansteckte; die Frauen stecktenwieder unwissend ihre Männer und Rinder an, und so wur-den Familien Mit diesem Uebel heimgesucht. In Ruß-land lernte man solches erst unter Peter dem Großenkennen, weil die Russen vorher wenig Umgang mit andernVölkern hatten. Halle fortges. Magie L 790. III.B. S- 500.

Außer dem oben genannten Sebastian Aquila»tius wird Nie. LeonrcenuS zu Ferrara (geb. 1428,gest. 1524) für einen von den ersten gehalten, der im 1;.Jahrhundert von dieser Krankheit schrieb, und in Deutsch,land that dieses Joseph Grunbeck aus Bayern zuerst«I. A. Fabric 1 us a. a. O. S. 1049.

Die Herren. Querdan und Eaudoucet erfandenWider diese Krankheit ein Mittel, welches der König vonFrankreich 1778 unter der Bedingung an sich kaufte, daßsolches 179g bekannt gemacht werde» dürfte. Unterhal-tendes Schauspiest nach den neuesten Beg^bk-n Heiken des Staats 1779. S. 6 Z 5 .

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