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Achter Theil, die Buchstaben L und M enthaltend.
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Lyra.

lydischer Tonart gestimmt, befestiget waren. Bey der ge-ringsten Berührung drehte sich der Drcyfuß auf feiner Axe^und brachte dem Spieler diejenige Lyre, die er brauchenwollte, am nächsten. //br/rorrico?'. e/s-

rnento/'. I.ib. II. z6.

Der erste, der die Lyre ohne Plcctrum spielte, warCpi-gonus, welcher dafür die Saiten mit den Fingern beyderHände riß. ^t/rerraerr§ Oer'^no^. IV. cap. 2;.

Don der Lyre des Merkurs wird erzählt, daß sie Cory-bas, ein Sohn des Jasus und der Cybele, nachPhry«gien gebracht habe, als er mit seinem Oheim Oacdanusdahin gieng; Bayle histor. krlt. Wort erb. Leipz.I. S. 60. b.; nach einigen wurde sie zu Lyrnessum aufbe-wahrt, wo sie Achilles wegnahm, als er diese Stadteroberie; Homer hingegen sagt, daß sie zu Etion oderTheben in Phrygien gefunden worden sey, als die Griechendiese Stadt plünderten. Ho?,rL^//ierei. Istb. IX. v. »88.

Die Vorliebe, welche man in Paris für das Alte, ausden Zeiten der römischen und griechischen Kunst hak, erzeugteauch den Einfall, die Lyra der Alten wieder hervorzusuchen,und in einer veränderten Gestalt in Gebrauch zu bringen.So entstand in Frankreich die I^re Orstrnri-e, eine neueLyre, die eine Nachahmung der alten ist, und an welcherman einige Verbesserungen von der Guitarre angebracht hat,um ihr mehr Umfang zu geben und sie zum Gebrauch für un-sere Musik passender zu machen. Die alte Lyre war nachund nach bis auf 1; Saiten vermehrt worden, hatte aberkein Griffbrct; die neue dagegen hat nur sechs Saiten undein Griffbrct. Sie ist mehr eine in der Figur veränderteGuitarre, als eine alte Lyra, auch wird das Instrumentim Wesentlichen ganz so, wie die Guitarre, behandelt, da-her es auch den Namen ^re- Ouitarre erhielt. WecdieGuitarre nur einigermaßen spielen kann, bedarf keiner be-sondern Anweisung, um dies: Lyre spielen zu können. EineD. Handb, d. Erfind, grTH. T , Abbil-