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Achter Theil, die Buchstaben L und M enthaltend.
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Lyra. Lys.

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Vor noch nicht langer Zeit hatten die deutschen lyrischenDichter sehr eingeschränkte Begriffe von den lyeischcn Vers-arten in ihrer Sprache. Um daü Jahr 1742 fiengcn Pyraund Lange an, einige lateinische, oder vi.imehr gricchi-sche Dcrsartcn in der deutschen Sprache zu versuchen. DieSache fand bald Beyfall, und nach ihnen hak das feine OhrRanilers die eisten Versuche zu größerer Vollkommenheitgebracht. Klopstock und einige seiner Freunde sind nicht„ur nachgefolgt, sondern ersterer hat auch einen große» Reich»lhum vortrefflicher lyrischer Versarten, theils von dcn Grie»chcn für unsere Sprache entlehnt, theils neu ausgedacht.Ucbcrhaiipr ständen seit Hällers Zeit in allen Gattungender lyrischen Dichtkunst große Meister unter den Deutschenauf, und gewannen ihren Nachbarn den Vorrang ab. Sul«zcr Theorie d. schönen Künste. M. Th. S. zo;.Mcusel a. a. O. 1 !I- Ablh. S. 1147 rc.

Unter den Englandirn brach in der lyrischen Dichtkunstzuerst Abrah. Cowley (geb. 1618, ^1667) die Bahn,die nach ihm Prior, Thomson, Akcnside und Graymit verschiedenem Glück betraten. Unter die Meisterstückegehören Oryden's Alexanders fest, Wild. Con-grevc's (geb. 1672, ^1729) Hymne auf die Har-monie, Pope's Ode auf die Musik, und mehrereNeujahrscantcken von Prior und Marion. MenselLeitfaden j. Gesch. d. Grlehrs. 111 . Abtheil. S.H64 folg.

Lys, Äs, eine stwoyische Silbermimze, die um z'^tel we-niger wiegt, als ein französischer V.cn von 60 Sols,sonst aber mit demselben beinahe einerley Gehalts ist. Sonstgab es auch in Frankreich I^sst'or und Dvsä'nrAent, die1665 von Ludwig XIV. geschlagen wurden, aber wiederaußer Gebrauch kamen. Don den goldnen galt das Stück7 Livr.'s«. Jacobfon technol. WSrterb. II. Th. S.651.

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